Gegen Dürrenberg/Spergau beginnt für die Wuppertaler heute Abend (20.15Uhr) die Serie von drei entscheidenden Heimspielen, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.

Die Titans hoffen heute auf einen Paukenschlag.  (Archiv
Die Titans hoffen heute auf einen Paukenschlag. (Archiv

Die Titans hoffen heute auf einen Paukenschlag. (Archiv

UweSchinkel

Die Titans hoffen heute auf einen Paukenschlag. (Archiv

Wuppertal. Sechs Spiele sind es noch. Sechs Spiele, die über den Verbleib in der ersten Volleyball-Bundesliga entscheiden. Heute Abend (20.15Uhr, Bayer-Halle) empfangen die Wuppertal Titans den VC Bad Dürrenberg/Spergau und müssen unbedingt punkten, was der Konkurrenz (Eltmann) am Wochenende zum Teil gelang.

Wer hätte vor der Saison gedacht, dass Dürrenberg/Spergau als Favorit nach Wuppertal reisen würde? Der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt hat als derzeitiger Siebter die Teilnahme an den Play-offs vor Augen. Das Hinspiel ging allerdings mit 3:1 an die Titans. Die Dürrenberger um Trainer Michael Merten sind durch die damalige Niederlage gewarnt: "Wir müssen auf jeden Fall besser spielen als im letzten Spiel am Samstag gegen Giesen, sonst wird es in Wuppertal nicht reichen." Bescheidene Töne des Aufsteigers, der in dieser Saison auch schon Meister VfB Friedrichshafen schlug.

Mit einer enormen Leistungssteigerung im dritten Satz und einem überzeugenden Spiel konnten die Titans das jüngste Heimspiel gegen Eltmann nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3.2 gewinnen. Mit diesem Kampfgeist ist auch gegen den heutigen Gast ein Sieg möglich. "Gegen Bad Dürrenberg haben wir die Taktik umgestellt", sagt Titans-Trainer Jens Larsen.

Durch die Verletzungsausfälle von Julian Stuhlmann auf der Liberoposition und Oliver Gies auf Außen, musste der Coach schon in den vergangenen Wochen umstellen. "Wir haben aber trotz der Ausfälle gezeigt, dass wir gewinnen können", sagt Gerrit Zeitler, Universalspieler der Titans. Ob er heute Abend von Anfang an im Kader steht, bleibt abzuwarten. Er hatte sich in der vergangenen Woche eine Magen-Darm-Infektion eingefangen.

Verstärkt wird die Mannschaft erneut durch zwei Spieler der Regionalligamannschaft des SVBayer, Stephan Woltmann und Klaus Enneking. "Vor uns liegen jetzt drei wichtige Heimspiele gegen Dürrenberg, Giesen und VCOlympia Berlin. Ich wünsche mir, dass uns die Zuschauer unterstützen, das bedeutet so viel für uns. Die Unterstützung könnte spielentscheidend sein", sagt Larsen. ba

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer