Die Titans unterliegen beim Spitzenreiter VfB Friedrichshafen mit 0:3-Sätzen.

Casper Munk stehen bei seinem Schmetterball der VfB-Block und die Antenne im Weg.  (Sportfoto Eibner)
Casper Munk stehen bei seinem Schmetterball der VfB-Block und die Antenne im Weg. (Sportfoto Eibner)

Casper Munk stehen bei seinem Schmetterball der VfB-Block und die Antenne im Weg. (Sportfoto Eibner)

Casper Munk stehen bei seinem Schmetterball der VfB-Block und die Antenne im Weg. (Sportfoto Eibner)

Friedrichshafen/Wuppertal. Große Überraschungen gab es bei diesem ungleichen Duell nicht. Mit 3:0 (25:15, 27:25, 25:18) siegte der Tabellenführer VfB Friedrichshafen in der Arena am Bodensee gegen die Wuppertal Titans. VfB-Coach Stelian Moculescu prophezeite noch vor dem Spiel: "Gegner wie Moers oder Wuppertal, die ganz hinten stehen und sich wehren müssen, um aus dem Keller herauszukommen, sind auch für uns gefährlich." Am Mittwochabend ging jedoch keine allzu große Gefahr von den Wuppertalern aus.

Der größte Gegner der Titans befand sich nämlich in den eigenen Reihen. Ein Magen-Darm-Virus hatte die meisten Stammspieler ans Bett gefesselt, so dass sie die weite Reise gar nicht erst antreten konnten. Titans-Trainer Gergely Chowanski hofft, den Großteil der erkrankten Spieler am kommenden Sonntag gegen den VC Franken wieder einsetzen zu können.

Chowanski selbst blieb gegen den VfB Friedrichshafen als Trainer an der Linie und wechselte sich nicht ein. Mit Zuspieler Merten Krüger, Libero Julian Stuhlmann, Außenangreifer Thilo Späth, Casper Munk und Klaus Enneking sowie Mittelblocker Thomas Güßgen und Toni Mester gingen die Titans in die Partie. Besonders Merten Krüger freute sich über seinen Einsatz, denn auf der anderen Seite des Netzes stand sein bester Freund, Christian Fromm, den er aus gemeinsamen Zeiten beim VC Olympia Berlin kennt.

Während der erste Satz in 22 Minuten mit 25:15 ziemlich schnell an die Häfler gegangen war, fanden die Wuppertaler im zweiten Durchgang Spaß an der vermeintlich unlösbaren Aufgabe und lagen sogar mit 20:18 in Führung. Der Satz ging noch in die Verlängerung, und die Gastgeber benötigten schon drei Satzbälle, um mit 27:25 die Vorentscheidung zu erzwingen.

Im dritten Satz ließ sich der Spitzenreiter nicht mehr aus der Reserve locken. Ohne Wechselmöglichkeiten mussten sich die Titans geschlagen geben. Während die Wuppertaler nach nur 71 Spielminuten die einkalkulierte Niederlage kassierten, war es für den VfB Friedrichshafen der 15. Saisonsieg in Folge.

Ergebnis 3:0 (25:15, 27:25, 25:18); VfB Friedrichshafen: Geiger, Fromm, Tichacek, Rosic, Kampa, Grozer, Steuerwald, Böhme, Jose, Gontariu, Bauer, Lima; Titans: Späth, Stuhlmann, Munk, Mester, Enneking, Güßgen, Krüge; Zuschauer: 1500; Spielzeit: 71 Minuten

Titans - VC Franken (Sonntag, 15.30 Uhr, Bayer-Halle).

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