Mit 0:3 unterliegen die Titans bei den Netzhoppers. Satzball im zweiten Durchgang vergeben.

Im Blockspiel (hier Peter Lyck (li.) und Dirk Grübler) sieht Trainer Jens Larsen Steigerungspotenzial.
Im Blockspiel (hier Peter Lyck (li.) und Dirk Grübler) sieht Trainer Jens Larsen Steigerungspotenzial.

Im Blockspiel (hier Peter Lyck (li.) und Dirk Grübler) sieht Trainer Jens Larsen Steigerungspotenzial.

Uwe Schinkel

Im Blockspiel (hier Peter Lyck (li.) und Dirk Grübler) sieht Trainer Jens Larsen Steigerungspotenzial.

Wuppertal. "Es war eines unserer besten Spiele in dieser Saison", sagte Trainer Jens Larsen. Auch wenn es nicht gereicht hat für den Volleyball-Bundesligisten Wuppertal Titans. Mit 0:3 (22:25, 25:27, 19:25) unterlagen sie bei den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen.

Die Mannschaft aus Brandenburg hat ihre sportliche und finanzielle Krise aus dem vergangenen Jahr gemeistert und feierte am Samstagabend gegen die Titans den siebten Bundesliga-Sieg in Folge. "Sie haben einen tollen Lauf", bescheinigte Larsen dem Tabellenvierten.

Angereist mit nur acht einsatzfähigen Spielern setzten die Titans mit ihren druckvollen Aufschlägen den Netzhoppers mächtig zu. Der erste Satz verlief bis zum Stand von 18:18 ausgeglichen. Durch eine Netzberührung der Wuppertaler konnten die Gastgeber aber in Führung gehen und den Satz für sich entscheiden.

Im zweiten Durchgang bestimmten zunächst die Titans die Partie und setzten sich mit 3:0 ab. Königs Wusterhausen holte jedoch auf und auch dieser Durchgang verlief wieder ausgeglichen. Die Chance auf den Satzgewinn beim Stand von 25:24 für die Wuppertaler machte ein Aufschlagfehler zunichte.

Die Titans leisteten sich einen weiteren Fehler an der Mittellinie - den Vorteil nutzten die Hausherren zur 2:0-Führung. "Das waren blöde Fehler. Wenn wir den zweiten Satz für uns entschieden hätten, wäre das Spiel wieder offen gewesen", sagte Larsen.

3:0 (22:25, 25:27, 19:25).

Weber, Braun, Matthes, Kinder, Matijasevic, Böhme, Krause, Erdmann, Karl, Rieke, Hidalgo Oliva, Prüsener. Titans Chowanski, Dinglinger, Grübler, Lyck, Späth, Zeitler, Wilhelm, Larsen.

Titans - VC Bad Dürrenberg/ Spergau (Montag, 16. Februar, 20.15 Uhr)

Im dritten Satz liefen die Wuppertaler stets hinterher. Besonders der Kubaner Salvador Hidalgo (23 Punkte) war nicht zu stoppen. "Wir haben gegen das schnelle Spiel des Kubaners kein Gegenmittel gefunden", sagte Larsen.

Auch KW-Libero Sebastian Prüsener hatte in der Annahme alles im Griff. "Wenn wir solche Spiele gewinnen wollen, müssen wir mehr geben", sagte Larsen, "unser Spiel war in Ordnung. Wir haben die Eigenfehler abgestellt und auch der Block stand gut. Trotzdem ist im Block und bei den Aufschlägen noch mehr drin."

Die Titans bleiben auf dem elften Tabellenplatz. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt weiter zwei Punkte, da der VC Leipzig überraschend 0:3 in eigener Halle gegen VCO Berlin unterlag.

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