Titans unterliegen sang- und klanglos mit 0:3 bei den Netzhoppers in Königs Wusterhausen.

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Toni Mester (2.v.l.) und Romans Sauss (hier eine Szene aus dem Spiel gegen den VfB Friedrichshafen) streckten sich auch beim 0:3 in Königs Wusterhausen vergebens.

Toni Mester (2.v.l.) und Romans Sauss (hier eine Szene aus dem Spiel gegen den VfB Friedrichshafen) streckten sich auch beim 0:3 in Königs Wusterhausen vergebens.

Andreas Fischer

Toni Mester (2.v.l.) und Romans Sauss (hier eine Szene aus dem Spiel gegen den VfB Friedrichshafen) streckten sich auch beim 0:3 in Königs Wusterhausen vergebens.

Wuppertal. Die Wende mit dem neuen Co-Trainer Georg Grozer blieb noch aus. Auch beim Tabellenachten Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee konnten die Bundesliga-Volleyballer der A!B!C Titans Bergisch Land nicht punkten und verloren klar mit 0:3 (11:25, 23:25, 18:25).

Ebenso bitter ist, dass die Titans schon seit vier Spielen keinen Satz mehr gewonnen haben.

Die Wuppertaler stehen weiter mit nur einem Spielgewinn auf dem vorletzten Tabellenplatz und können noch froh sein, dass auch die anderen Teams in der unteren Hälfte mehr schlecht als recht spielen, sich die Punkte untereinander wegnehmen und es „nur“ sechs Zähler Rückstand bis zum neunten Tabellenplatz sind.

Titans hatten Probleme mit den druckvollen Aufschlägen

„Grozer ist kein Zauberer. Er ist seit vier Trainingseinheiten dabei, und es wird noch ein weiter Weg sein“, sagte Titans-Manager Thorsten Westhoff. Cheftrainer Gergely Chowanski war unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, fasste zusammen: „Es wäre mehr drin gewesen.“

Aber vor allem im ersten Satz wurde er eines Besseren belehrt. Vor 780 Zuschauern in der Landkost-Arena gelang der Titans-Annahme um Libero Daniel Wernitz fast nichts.

Ergebnis: 3:0 (25:11, 25:23, 25:18)

 

Titans: Chowanski, Sauss, Wernitz, Lyck, Stankovic, Cruz, Mester, Matthes, Güßgen.

 

Beste Punktesammler: Romans Sauss (zehn), Peter Lyck (neun)


Nächstes Heimspiel: A!B!C Titans Bergisch Land – TV Rottenburg (Samstag, 20 Uhr, Bayer-Halle).

Netzhoppers-Kapitän Manuel Rieke brachte seine kraftvollen Aufschläge immer wieder durch. Das Zwischenresultat von 8:18 war deutlich. Der etatmäßige Libero Julian Stuhlmann fehlte krankheitsbedingt und wurde schmerzlich vermisst.

Ein anderes Gesicht zeigten die Titans im zweiten Durchgang, als sie sich zum ebenbürtigen Kontrahenten mauserten und sogar mit 14:10 führten, den engen Satz aber zu 23 verloren.

Doch im dritten Durchgang wirkten die Wuppertaler erneut zu harmlos und machten es den Gastgebern leicht. Wieder zurück im Team war Mittelblocker Thomas Güßgen, der eine ordentliche Partie zeigte.

Eher durchschnittlich spielte Neuzugang Novak Stankovic. Beim zweiten Neuzugang Ezequiel Cruz, der bis Ende Januar noch „zur Probe“ bei den Titans spielt, war immerhin eine Leistungssteigerung zu erkennen.

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