Wuppertaler unterliegen bei den Bayern mit 0:3, vergeben allerdings zwei Satzbälle und eine Sechs-Punkte-Führung.

Wuppertal. "Wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach Unterhaching", hatte Peter Lyck vor der Partie des Volleyball-Bundesligisten Wuppertal Titans gegen Generali Haching gesagt.

Das Selbstvertrauen war vorhanden, die Überraschung, in Unterhaching zu punkten, ist aber nicht geglückt. In der Generali-Sportarena verloren die Wuppertaler am Sonntagnachmittag gegen den Tabellenvierten mit 0:3 (25:27, 17:25, 23:25).

Die lange Fahrt nach Bayern (Anreise am Sonntagmorgen) steckten die Titans ganz gut weg und blieben den Hachingern auf den Fersen. 8:8, 16:15, 21:23 - es blieb spannend im ersten Satz. Beim 24:22 waren die Titans dem Satzgewinn nah, aber die Hachinger glichen aus und entschieden den Durchgang in der Verlängerung für sich: 27:25.

Sechs Asse der Hachinger, zu viel Druck durch die Aufschläge vom Gegner, Probleme in der Titans-Abwehr - über den zweiten Satz will Trainer Jens Larsen gar nicht mehr nachdenken. "Wir haben keine Gegenwehr gefunden und haben zu passiv gespielt", sagte der Coach.

Ärgerlich im dritten Durchgang, dass eine 16:10-Führung für die Wuppertaler nicht ausreichte, um den Satz zu gewinnen. "Das war ein taktisch gutes Spiel, aber dann kam wieder die Annahme nicht optimal", sagte Larsen.

"Teils haben die Angreifer auch gegen den Hachinger Einzelblock den Punkt nicht machen können." Unterhaching glich auf 18:18 aus und holte sich im Endspurt den Satz mit einem knappen 25:23. Auch die Einwechselung von Trainer Larsen beim Stande von 18:16 brachte nichts mehr ein. "Es war mehr drin", sagte Larsen.

Glück für die Wuppertaler: Sie bleiben auf dem elften Tabellenplatz, weil der Zwölfte VC Leipzig mit 0:3 in Königs Wusterhausen unterlag. Am Samstag empfangen die Titans in der Bayer-Halle (19 Uhr) evivo Düren.

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