Am Samstag (19.30 Uhr, Bayer-Halle) sind die Titans klarer Favorit gegen den Tabellenelften Delbrück.

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Volle Konzentration auf Delbrück: Michal Kotas, Toni Zylstra und Dominik Sikorski (v.l.) wollen sich nicht überraschen lassen.

Volle Konzentration auf Delbrück: Michal Kotas, Toni Zylstra und Dominik Sikorski (v.l.) wollen sich nicht überraschen lassen.

Andreas Fischer

Volle Konzentration auf Delbrück: Michal Kotas, Toni Zylstra und Dominik Sikorski (v.l.) wollen sich nicht überraschen lassen.

Wuppertal. Narrenkappe und Pappnase – nicht die Welt von Georg Grozer. Vor dem Heimspiel gegen den Tabellenelften DJK Delbrück (Samstag, 19.30 Uhr, Bayer-Halle) fordert der Trainer der A!B!C Titans Bergisch Land volle Konzentration auf den nächsten Gegner und weniger auf die fünfte Jahreszeit.

„Ich sage es immer wieder: Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen. Delbrück hat ein paar neue Spieler hinzubekommen. Aber allzu große Bedenken habe ich für das Spiel nun auch wieder nicht“, sagt der gebürtige Ungar.

Trainer Grozer steht fast der komplette Kader zur Verfügung

Was nicht verwundert, denn Grozer kann, vorausgesetzt bis Samstag verletzt sich kein Spieler, auf den kompletten Kader zurückgreifen (mit Ausnahme seines Sohnes Tom). Auch der zuletzt mit Rückenproblemen (Ischias-Nerv) laborierende Bryce Hickerson scheint wieder fit zu sein.

Er wirkte am Mittwochabend beim Testspiel in Bottrop über zwei Sätze mit. „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert“, sagt Grozer, auch wenn es gegen das sieglose Bundesliga-Schlusslicht mit einer 1:4-(23:25, 21:25, 25:18, 27:29, 21:25)-Niederlage wieder heim ging. Dabei fehlte berufsbedingt Libero Julian Stuhlmann.

Die neuen Erkenntnisse im Hinblick auf das Spiel gegen Delbrück: „Nach der Verletzungspause fehlte bei Bryce noch die Stabilität in der Annahme. Aber ich habe genug Wechselmöglichkeiten, wenn es bei ihm nicht so läuft“, sagt Grozer.

Titans würden nach Aufstieg einen Play-off-Platz anstreben

Obwohl die Titans in Bottrop gut mithielten, wurde nochmals deutlich, dass sich das Team für die Beletage noch verstärken muss, um mithalten zu können. „Wir wollen keine Fahrstuhlmannschaft werden. Ein Play-off-Platz sollte in der Bundesliga im ersten Jahr unser Ziel sein“, sagt Grozer.

Aber noch haben die Titans einen steinigen Weg in der 2. Liga zu gehen. Nach dem Spiel gegen Delbrück wartet die unangenehme Aufgabe in Tecklenburg. Und die engsten Konkurrenten Lüneburg und Solingen lassen nicht locker. „Ich habe gehört, dass Lüneburg auf jeden Fall aufsteigen will.

Solingen hat wohl nicht die finanziellen Möglichkeiten“, sagt Grozer, der als Karnevalsmuffel seinen Spielern das jecke Treiben nicht verbieten will. Bei einer Niederlage am Samstag droht höchstens ein arbeitsreicher Sonntag. Am Rosenmontag haben die Titans wie an jedem Montag keine Hallenzeit, also trainingsfrei.

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