Nach dem 3:1-Erfolg in Ronsdorf steht der Landesliga-Spitzenreiter im Finale des Kreispokals. Am Sonntag muss er in der Liga zum Verfolger Düsseldorfer SC.

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Wuppertal. Landesliga-Primus FSV Vohwinkel spielt in der kommenden Saison im Niederrheinpokal. Der Landesliga-Tabellenführer gewann am Donnerstagabend im Kreispokal-Halbfinale bei Bezirksligist TSV Ronsdorf letztlich verdient mit 3:1 und trifft im Finale (25. Mai, Sportplatz Hardenberg beim TSV Union) auf Ligakonkurrent SC Velbert. Dem TSV Ronsdorf bleibt im Spiel um Platz drei gegen Einigkeit Dornap (unterlag dem SC Velbert 1:3) noch die Gelegenheit, sich für den Niederrheinpokal zu qualifizieren.

Von einer gelungenen Generalprobe für das Landesliga-Spitzenspiel gegen Verfolger Düsseldorfer SC am kommenden Sonntag (15 Uhr Windscheidstraße) wollte FSV-Trainer Marc Bach aber trotz des Erfolgs nicht sprechen. In Düsseldorf müssen wir mit einer anderen Einstellung auftreten.“ Er sieht die Gastgeber, die seit sieben Spielen unbesiegt sind und in dieser Zeit sechs Siege einfuhren, als Favorit, zumal neben Torjäger Shun Terade (20 Saisontore) wohl auch der erfahrene Kapitän Bruno Oliveira wieder einsatzfähig sein dürfte. Dennoch lautet Bachs Ziel: „Herbstmeisterschaft.“ Bei einem Sieg könnte die sogar schon vorzeitig gefeiert werden. Personell kann Bach wohl aus dem Vollen schöpfen – bis auf Sebastian Jansen, der sich kurz vor Ende der Pokalpartie in Ronsdorf schwer am Knie verletzte.

Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel längst gelaufen. Sozusagen als Test für den Sonntag hatte Bach seine vermeintlich beste Elf aufgestellt, darunter mit Kinkler, Sudano, Reinartz, Schättler, Lyttek und Rehmes sechs ehemalige Ronsdorfer. Der TSV hingegen hatte mit Verletzungssorgen zu kämpfen und kassierte bereits nach einer Viertelstunde durch Benni Cansiz das 0:1. Die Gastgeber versuchten in der Folge, durch ihr schnelles Umschaltspiel die FSV-Defensive zu überrumpeln, wirkten aber oft zu fahrig. So hatte Spielgestalter Orlando Paulo (37.) noch die beste Gelegenheit. Der FSV kontrollierte die Partie, ohne ein Offensiv-Feuerwerk abzubrennen und erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0. Wie beim ersten Gegentor hatte die TSV-Abwehr schlecht geklärt, Moritz Winter war der Nutznießer.

Ronsdorf kommt in der zweiten Halbzeit stark auf

Gleich nach Wiederbeginn kamen die nun mutiger und konsequenter auftretenden Ronsdorfer allerdings durch Vincenzo Graziano zum Anschlusstreffer. Kapitän Denis Levering und Orlando Paulo verpassten in der Folge den möglichen Ausgleich. So entschied der FSV erst zehn Minuten vor Schluss die Partie, als der pfeilschnelle, eingewechselte Hendrik Hoffmann über die rechte Seite marschierte und den Ball mustergültig auf den eingewechselten Torjäger Sandro Avanzato querlegte.

Der TSV hofft nun morgen auf ein Erfolgserlebnis in der Liga, wenn sich um 15.15 Uhr Tabellennachbar VfB Solingen vorstellt. Seit vier Spielen warten die Fünfplatzierten Zebras nun schon auf einen Sieg. mkp

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