Tischtennis: Im WZ-Pokal-Halbfinale ist der SSV Germania beim 1:8 gegen den Favoriten chancenlos.

Tischtennis: Im WZ-Pokal-Halbfinale ist der SSV Germania beim 1:8 gegen den Favoriten chancenlos.
Für Kapitän Patrick Leis (l.) – hier im Doppel mit Jens Gester– war es das Abschiedsspiel bei Germania.

Für Kapitän Patrick Leis (l.) – hier im Doppel mit Jens Gester– war es das Abschiedsspiel bei Germania.

A. Fischer

Für Kapitän Patrick Leis (l.) – hier im Doppel mit Jens Gester– war es das Abschiedsspiel bei Germania.

Wuppertal. Patrick Leis war nicht der Einzige, der es schade fand, dass Bernd Höhle dieses WZ-PokalHalbfinale nicht sehen konnte. Der scheidende langjährige Vorstand und Sportwart von Germania Wuppertal stand gleichzeitig zum Duell mit dem Regionalliga-Meister SV Union Velbert selbst am Tisch.

So wurde Höhle auch nicht Zeuge der klaren 1:8-Niederlage „seiner“ Germania gegen die übermächtigen Velberter. Schon die Aufstellung offenbarte, dass die Gäste mit klaren Titelambitionen an die Bayreuther Straße angereist waren. Gegen Adrian Dodean, Tomas Janasek, Jiri Kroulik, Marvin Dietz und Neuzugang David Stepanek kann wohl kein Team aus dem Bergischen bestehen. „Das hätte auch 0:8 ausgehen können. Ich würde ihnen den Pokalsieg gönnen, denn sie haben ihn verdient“ meinte Germania-Kapitän Patrick Leis anerkennend.

Für ihn ging mit den beiden Niederlagen gegen Stepanek und Dodean eine Ära in Wuppertal zu Ende. Zehn Jahre lang machte er Höhen und Tiefen des Vereins mit, erlebte glanzvolle Zeiten mit Carl Prean, sucht aber jetzt mit dem Oberliga-Aufsteiger TTC Champions Düsseldorf noch einmal eine neue Herausforderung.

Für den Ehrenpunkt der Wuppertaler war Youngster Lukas Ranft verantwortlich, der den erfahrenen Marvin Dietz in einem sehenswerten Spiel mit 3:1 bezwang. Auch im zweiten Einzel gegen Janasek machte Ranft eine gute Figur. „Gegen gute Leute bin ich besonders motiviert“ sagte er schmunzelnd.

Es wäre sogar noch der eine oder andere Punkt mehr drin gewesen für die Hausherren. „Ich hatte in meinem Einzel gegen Dietz schon Matchball und das Doppel hätte kommen können“ ärgerte sich Jens Gester. Das wäre dann die Maximalausbeute gewesen an diesem Abend.

„Das war für uns heute einfacher als erwartet. Aber die ganze Mannschaft hat gut gespielt“ sagte ein zufriedener Adrian Dodean. Der ehemalige rumänische National- und Weltranglistenspieler ist ein Ausnahmekönner im Bergischen Land und brachte die Zuschauer und Spieler einige Male mit sehenswerten Bällen zum Staunen.

Das Finale beim TTV Ronsdorf findet voraussichtlich am kommenden Donnerstag um 19.30 Uhr in der Turnhalle Ferdinand-Lassalle-Straße statt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer