Große Personalprobleme vor Spiel in Sachsen.

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Wegen Knieproblemen ist auch der Einsatz von Rückraum-Ass Marieke Köhler in Rödertal fraglich.

Wegen Knieproblemen ist auch der Einsatz von Rückraum-Ass Marieke Köhler in Rödertal fraglich.

Stefan Fries

Wegen Knieproblemen ist auch der Einsatz von Rückraum-Ass Marieke Köhler in Rödertal fraglich.

Wuppertal. Der Optimismus, den man gemeinhin zum Jahresbeginn an den Tag legt, ist bei Beyeröhde-Trainerin Meike Neitsch trotz des intensiven Trainingslagers ihrer Zweitliga-Damen Ernüchterung gewichen. Mit der Registrierung der am Samstag beim sächsischen HC Rödertal (17 Uhr) einsatzfähigen Spielerinnen war sie eher fertig als mit der Aufzählung derjenigen, die fehlen werden.

Neben der im jüngsten Auswärtsspiel schwer an der Schulter verletzten Hanna Vietz werden Melina Otte (Muskelfaserriss in der Wade) und Sabine Nückel (beruflich verhindert) sicher fehlen. Marieke Köhler (Knorpelschaden hinter der Kniescheibe) Carolin Stallmann (Grippe), Sandra Münch (Sehnenreizung im Fuß) konnten zuletzt nicht trainieren und sind fraglich. Hinzu kommt, dass die zuletzt von Bayer Leverkusen ausgeliehene Jungendnationalspielerin Johanna Heldmann (19) nicht mehr zur Verfügung steht, weil sie nur noch für den Erstligisten tätig sein soll.

„Da stellt sich die Mannschaft schon von alleine auf“, sagt Neitsch angesichts eines bestenfalls achtköpfigen Kaders. Dabei ist die Partie gegen Rödertal richtungweisend. Der HC hat drei Punkte weniger auf der Habenseite als der TVB und kämpft gegen den Abstieg. Ein sportlicher Existenzkampf, der auch Aufsteiger TV Beyeröhde bald drohen könnte. fwb

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