Steffi Osenberg erhielt die "gute" Nachricht per Telefon.
Steffi Osenberg erhielt die "gute" Nachricht per Telefon.

Steffi Osenberg erhielt die "gute" Nachricht per Telefon.

Andreas Fischer

Steffi Osenberg erhielt die "gute" Nachricht per Telefon.

Wuppertal. Die Insolvenz der Handball-Abteilung des amtierenden deutschen Handballmeisters der Frauen, 1.FC Nürnberg, hat eine Kettenreaktion ausgelöst, die auch für den Zweitliga-Absteiger TV Beyeröhde gravierende Folgen hat. Weil die Nürnbergerinnen in der kommenden Saison keinen Platz in der 2. Bundesliga einnehmen können, wären eigentlich Relegationsspiele zwischen dem TSV Travemünde und dem TV Beyeröhde nötig gewesen.  

Der TSV Travemünde verzichtete jedoch auf die Relegationsspiele, und am Montag Abend erhielt Beyeröhdes Team-Managerin Steffi Osenberg die Botschaft: "Ihr  bleibt drin." Eine Entscheidung, die jedoch auch ihre problematischen  Seiten hat, denn der TVB hatte sich bereits auf eine erheblich kostengünstigere Saison in der Regionalliga West eingestellt und seinen ohnehin schmalen Etat noch mal erheblich gekürzt.

Nun soll innerhalb kürzester Zeit eine Mannschaft zusammen gestellt werden, die konkurrenzfähig ist. "Die Wuppertaler Wirtschaft ist nun aufgerufen, uns zu unterstützen, um Handball auf hohem Niveau im Wuppertaler Osten zu erhalten", meint Steffi Osenberg. Da die abwanderungswilligen Steffi Bergmann und Lisa Nettersheim gemäß Abteilungsleiter Manfred Osenberg noch gültige Verträge bis zum 30. Juni 2010 haben, werden beide das TVB-Trikot wohl noch eine weitere Saison tragen.

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