Nach dem lockeren 3:0-Sieg über den SV Lindow/Gransee sind die Wuppertaler Tabellenzweiter der Zweiten Liga Nord.

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Peter Lyck (l.) gehörte gegen die Gäste aus Brandenburg wieder zu den besten Punktesammlern.

Peter Lyck (l.) gehörte gegen die Gäste aus Brandenburg wieder zu den besten Punktesammlern.

Mathias Kehren

Peter Lyck (l.) gehörte gegen die Gäste aus Brandenburg wieder zu den besten Punktesammlern.

Wuppertal. Zwei Siege in Folge, noch keinen Satz abgegeben, Tabellenplatz zwei: Der Wuppertaler Volleyballfan, der bei den Titans in den vergangenen Jahren meist nur Niederlagen gewohnt war, darf sich auf bessere Zeiten freuen. Am Samstagabend gewann der Zweitligist gegen den SV Lindow/Gransee mit 3:0 (25:15, 25:19, 25:17) und zeigte den rund 300 Zuschauern wieder einmal, dass das Unterhaus nur ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg zurück in die erste Bundesliga sein soll.

Trainerlob für den jungen Zuspieler Florian Mönikes

Alle Spieler im Kader bekamen ihre Spielzeit gegen den Gast aus Brandenburg. Auch der 17-jährige Florian Mönikes wurde im zweiten Satz für den Polen Michal Kotas als Zuspieler eingewechselt. Er machte, wie zuletzt in Solingen, seine Sache gut. Trainer Georg Grozer sprach von einem Goldfinger: „Er hat bewiesen, dass er in der Liga mitspielen kann.“ Der 1,82-Meter–Mann müsse aber noch am Block arbeiten. Der Gelobte nahm es gelassen und freute sich, dass er eine Chance in der zweiten Liga erhält: „Ich bin froh, dass der Trainer mir viele Einsatzzeiten gibt.“

So können auch die jungen Spieler ihre Erfahrungen sammeln – wie auch Dominik Sikorski und Tom Grozer (beide 19 Jahre alt), die mit Mönikes zu den Youngstern im Team gehören. Tom Grozer, dessen Wadenprobleme behoben sind, kam im zweiten Satz für Bryce Hickerson, der ein starkes Spiel zeigte. Egal, ob aus dem Hinterfeld, am Aufschlag oder am Netz: Hickerson war gegen Lünow eine der Stützen der Mannschaft.

Gästetrainer erkennt die Überlegenheit der Titans an

Dagegen wurde Daniel Thomson nach dem ersten Durchgang geschont. „Er hat leichte Probleme am Knie“, sagte Grozer. Aber auch sein „Ersatz“, Tony Zylstra, machte seine Sache ordentlich. Probleme mit dem Spiel der Brandenburger hatten die Titans zu keinem Zeitpunkt. Dies musste auch Gästetrainer Wolfgang Tom Schwenk neidlos anerkennen. „An dem Sieg gibt es gar nichts zu rütteln, der war absolut verdient. Die Aufschläge haben wir schlecht angenommen und unsererseits zu viele Fehler im Aufschlag gemacht.“

Mit zehn misslungenen Aufschlägen war die Fehlerquote der Titans zwar hoch, aber die schwachen Ostdeutschen konnten davon nicht profitieren.

Ergebnis: 3:0 (25:15, 25:19, 25:17)

Titans: Kotas, Rumpunen, Sikorski, Mester, Stuhlmann, Thomsen, Zylstra, Lyck, Hickerson, Mönikes, T. Grozer.

Lindow/Gransee: Schäpperkötter, Stadie, Hellmuth, Garcia Lorenzo, Ulke, Galioa Goncalves, Langer, Schmiedecke.

Nächstes Titans-Spiel: Am Samstag, 1. Oktober, 20 Uhr, beim Volleyball Team Kiel.

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