Nach dem 3:2 in Lüneburg sind die Wuppertaler nach Minuspunkten wieder Spitzenreiter.

800 begeistert mitgehende Zuschauer erlebten in Lüneburg ein wechselvolles Spitzenspiel.
800 begeistert mitgehende Zuschauer erlebten in Lüneburg ein wechselvolles Spitzenspiel.

800 begeistert mitgehende Zuschauer erlebten in Lüneburg ein wechselvolles Spitzenspiel.

Michael Behns

800 begeistert mitgehende Zuschauer erlebten in Lüneburg ein wechselvolles Spitzenspiel.

Wuppertal. Es war die erwartet harte Nuss für die A!B!C Titans Bergisch Land, aber nach spannenden 128 Minuten setzten sich die Zweitliga-Volleyballer im Spitzenspiel beim Tabellenersten SVG Lüneburg mit 3:2 (23:25, 25:21, 18:25, 25:20, 15:10) durch. Damit haben die Titans den Konkurrenten auf den Aufstieg erst einmal nach Minuspunkten überholt. Die Niedersachsen haben aber noch zwei Spiele mehr absolviert.

Spiel mit Höhen, Tiefen und Improvisationsbedarf

Es waren hart erkämpfte Punkte mit vielen Aufs und Abs. Das erste Ab passierte schon vor dem Spiel, als sich Bryce Hickerson beim Warmmachen verletzte – seine Rückenprobleme machten sich wieder bemerkbar. Er konnte auf Außen nicht auflaufen, und Trainer Georg Grozer musste kurzfristig umdisponieren.

Für den Amerikaner startete Dominik Sikorski. Glück im Unglück, dass Diagonalspieler Peter Lyck wieder fit war, so dass Sikorski auf seiner „normalen“ Position antreten konnte. Daniel Thomson saß als „Joker“ erst einmal auf der Bank. Er kam Mitte des zweiten Satzes für Tony Zylstra.

800 Zuschauer feuerten in der Gellersenhalle ihr Team an. Mit dieser Kulisse und dem Ausfall von Hickerson hatten die Titans Probleme. „Die Zuschauer haben eine tolle Party gefeiert. Das kannten einige unserer Jungs so noch nicht. Das soll aber keine Entschuldigung sein, warum wir zuerst nicht ins Spiel gefunden haben – wir waren ja darauf eingestellt“, sagte Grozer.

Wieder einmal hatten die Wuppertaler in den entscheidenden Phasen die Punkte Peter Lyck zu verdanken. „Er hat eigentlich gar nicht so stark begonnen, sich dann aber von Satz zu Satz gesteigert und die wichtigen Punkte gemacht“, sagte Co-Trainer Michael Kohne über den Dänen. Auch der Block wurde während des Spiels immer besser.

Zwei trainingsfreie Tage als Belohnung

Aufstellung: Kotas, Rumpunen, Sikorski, Mester, Stuhlmann, Thomsen, Lyck, Zylstra, Mönikes.

 

Zuschauerzahl: 800

 

Spieldauer: 128 Minuten
 

„Es war ein würdiges Spitzenspiel“, urteilte Grozer und hob die „sehr schöne und faire Atmosphäre“ hervor.

Nach zwei trainingsfreien Tagen starten die Titans am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Samstag (Beginn 19 Uhr) bei der TSGL Schöneiche. bac

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