Nach dem 1:3 haben die Titans weiter zehn Punkte Rückstand auf Platz elf. Mittwoch kommt Gotha.

Ilja Wiederschein war nur Teilzeitarbeiter.
Ilja Wiederschein war nur Teilzeitarbeiter.

Ilja Wiederschein war nur Teilzeitarbeiter.

Andreas Fischer

Ilja Wiederschein war nur Teilzeitarbeiter.

Wuppertal. Die Chancen schwinden: Nach der erneuten Niederlage des Volleyball-Bundesligisten A!B!C Titans Bergisch Land beim Moerser SC rückt der Klassenerhalt in weite Ferne. Mit 1:3 (16:25, 25:23, 16:25, 20:25) verloren die Wuppertaler in der RWE-Sporthalle in Mülheim und bleiben mit nur vier Punkten am Tabellenkeller, während die anderen vom Abstieg bedrohten Klubs schon zehn Punkte Vorsprung haben (Gotha, Bühl).

Es bleiben vor den Play-Downs nur noch vier Spiele Zeit, um den Rückstand zu verkürzen. Am kommenden Mittwoch empfangen die Titans den Tabellenzehnten VC Gotha (20 Uhr).

„Dann sollten wir mal wieder gewinnen, ich weiß schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt“, sagt Titans-Manager Thorsten Westhoff, der sich die Pleite seiner Mannschaft in Mühlheim angesehen hatte.

Chowanski und Lyck brachten neuen Schwung

Ilja Wiederschein begann auf der Zuspielposition, auf der Diagonalposition startete Ezequiel Cruz. „Diese Idee hat aber nicht so richtig gefruchtet“, sagte Spielertrainer Gergely Chowanski und reagierte. Er wechselte sich und Peter Lyck auf der Diagonalposition am Ende des ersten Satzes ein. „Der Doppelwechsel sollte Sicherheit geben, ich bin eingespielter mit der Mannschaft“, so Chowanski. Den ersten Satz mussten die Titans zwar abgeben, aber im zweiten Durchgang trug der Wechsel Früchte. Die Titans glichen aus. „Danach haben sich die Moerser gesteigert, und wir haben nachgelassen. Moers hat sein Spiel souverän zu Ende gespielt“, sagte Chowanski. Die Annahme war diesmal nicht das Problemkind, sondern der fehlende Angriff und der fehlende Mittelblock. Thomas Güßgen und Toni Mester hatten beide nicht ihren besten Tag erwischt.

Die erneute Einwechselung von Wiederschein im vierten Satz brachte nichts mehr ein. „Was bringen zwei gute Zuspieler, wenn die Angreifer die Bälle nicht machen“, war Westhoff enttäuscht. Jetzt bleiben den Titans drei Tage Zeit, um sich auf das nächste Endspiel gegen Gotha vorzubereiten. bac

Wiederschein, Pecherz, Mester, Chowanski, Sauss, Stuhlmann, Güßgen, Lyck, Stankovic, Cruz

Mi., 16. März: Titans- VC Gotha, Sa., 19. März: Friedrichshafen – Titans, Sa., 26. März: Titans- Netzhoppers KW, Sa., 2. April: TV Rottenburg - Titans

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