Rosndorfer sind weiter spitze in der Oberliga. ASV müht sich zum Sieg gegen Brühl-Vochem.

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Michael Holt gab beim Ronsdorfer Sieg über die TTG Netphen keinen Satz ab.

Michael Holt gab beim Ronsdorfer Sieg über die TTG Netphen keinen Satz ab.

Uwe Schinkel

Michael Holt gab beim Ronsdorfer Sieg über die TTG Netphen keinen Satz ab.

Wuppertal. Es war ein hartes Stück Arbeit für den Regionalligisten ASV, ehe der 9:6-Sieg gegen den Abstiegskandidat TTC Brühl-Vochem unter Dach und Fach war. Dabei fing alles gut an: Drei gewonnene Doppel und ein glatter Sieg von Bernd Ahrens gegen Wipper sorgten für einen klaren 4:0-Vorsprung. Doch danach konnten sich die Barmer nicht absetzen, jeder Spieler holte einen Einzelsieg, und so waren am Ende die drei Doppelpunkte „lebenswichtig“. Je enger das Spiel wurde und je mehr die Brühler Morgenluft witterten, desto hektischer wurde es. Der Oberschiedsrichter zückte insgesamt fünf gelbe Karten.

SSV Germania verpasst hauchdünn einen Coup gegen den TTC Vernich

Mit einer glänzenden Leistung trotzte Oberligist SSV Germania dem TTC Vernich ein 8:8 ab. „Nach einem nicht so guten Saisonstart war das ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Kapitän Patrick Leis. Arndt Beneke verlor beim Stand von 7:7 sein Match gegen Nils Röttgen hauchdünn, sonst hätten die Südstädter sogar einen Coup landen können. Frank Wolter ragte mit zwei Einzelsiegen heraus.

Kurzen Prozess machte Oberliga-Tabellenführer TTV Ronsdorf mit der TTG Netphen. Beim 9:2-Erfolg musste neben einem Doppelverlust nur Jens Gester seinem Gegner gratulieren. In bestechender Form präsentiert sich Michael Holt, der diesmal keinen Satz abgab. „Ich freue mich besonders, weil ich zum ersten Mal gegen Spitzenspieler Martin Biolek gewonnen habe“, sagte Holt.

Es war die mit Abstand beste Saisonleistung für Verbandsligist TSV Fortuna. Bei der SG Heisingen war noch mehr möglich als das 4:9, denn neben einem Doppel mussten sich auch Ralf Wolters, Felix Liebhold und Thomas Appelmann erst im Entscheidungssatz geschlagen geben. Liebhold und Arne Fittig waren für die beiden Einzelpunkte verantwortlich.

Das Landesliga-Spitzenspiel zwischen dem TTV Ronsdorf II und Preußen Elfringhausen endete nach über vier Stunden Spielzeit mit einem leistungsgerechten 8:8. Nach einem 0:3 aus den Doppeln wachten die Südstädter langsam auf und hatten den Punktgewinn vor allem Juri Dahlhaus zu verdanken.

TTV Wuppertal Sie waren nah dran an einer Überraschung, die Damen des TTC. Die Erste verlor mit 4:8 beim Titelaspirant TTC Kalthof, mit dem gleichen Ergebnis unterlag auch die Zweite gegen Favorit Kupferdreh II. Gegen Kalthof war bis zum 4:5 noch alles offen, doch zwei verlorene Fünfsatzspiele von Angela Schwerter und Bianca Mangelsdorf zerstörten alle Hoffnungen. Auch gegen Kupferdreh war mehr möglich, denn bis zum 4:6 hielt der Verbandsliga-Aufsteiger gut mit. Diesmal war es Nadine Midel, die mit zwei unglücklichen Fünfsatzniederlagen das Endergebnis nicht abwenden konnte.

Eine geschlossene Teamleistung bot auch der TTC Wuppertal, wodurch der knappe 9:6-Sieg bei der DJK TB Ratingen möglich wurde. Wolfgang van de Bruck war der einzige Akteur mit zwei Einzelerfolgen.

Für die Dritte von Germania wird die Luft dünn. Mit Björn Berger, aber ohne Marcel Hübner unterlag das Team um Jens Zander gegen den TTC Werden mit 7:9. Trotz des ungeschlagenen mittleren Paarkreuzes reichte es nicht, denn im Schlussdoppel unterlagen Zander/Barkow mit 10:12 im Entscheidungssatz.

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