Oberligist gewinnt Spitzenspiel gegen Porz. TTV Ronsdorf unterliegt Uerdingen 5:9.

Jürgen Erdmann (l.) und Michael Höhl ließen sich auch bei einem 0:2-Satzrückstand nicht aus der Ruhe bringen.
Jürgen Erdmann (l.) und Michael Höhl ließen sich auch bei einem 0:2-Satzrückstand nicht aus der Ruhe bringen.

Jürgen Erdmann (l.) und Michael Höhl ließen sich auch bei einem 0:2-Satzrückstand nicht aus der Ruhe bringen.

Andreas Fischer

Jürgen Erdmann (l.) und Michael Höhl ließen sich auch bei einem 0:2-Satzrückstand nicht aus der Ruhe bringen.

Wuppertal. Es war sogar noch mehr möglich für den Regionalligisten TTV Ronsdorf als das 5:9 gegen den SC Bayer Uerdingen. Bei optimalem Spielverlauf hätte für Michael Holt und sein Team sogar ein überraschender Punktgewinn herausspringen können. Immerhin lagen die Ronsdorfer nach zwei gewonnenen Doppeln und einem 3:0-Sieg von Jörg Bitzigeio mit 3:3 gut im Rennen.

Knappe Niederlage von Holt besiegelt die Niederlage

Durch drei klare Niederlagen von Edi Rups, Marc Wolter und Justin Langhanki setzten sich die Gäste aber vorentscheidend ab. Die hauchdünne Niederlage von Michael Holt gegen Spitzenspieler Gergely Perei bedeutete das endgültige Aus, auch wenn Rene ten Hoeve und Jörg Bitzigeio mit starken Auftritten noch auf 5:7 verkürzen konnten. Denn Edi Rups und Marc Wolter waren auch in ihren zweiten Einzeln chancenlos.

War das schon das Meisterstück des Oberligisten ASV Wuppertal? Zumindest ist der 9:4-Sieg gegen den TTC Porz in dieser Höhe durchaus als sensationell zu bezeichnen. Immerhin mussten die Barmer ohne Bing Chen auskommen, der beim Vorrundensieg noch entscheidenden Anteil am Sieg gegen die Kölner hatte. Der ASV wäre mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, um den Tabellenabstand zu Porz zu halten. Dass alles anders kam, lag zum einen an der geschlossenen Mannschaftsleistung ohne Schwachpunkt, denn fünf der sechs Spieler punkteten mindestens einmal. Zum anderen waren die Porzer anscheinend dem Druck dieses vorweggenommenen Endspiels um den Wiederaufstieg nicht gewachsen, denn sämtliche Fünfsatzspiele gingen an den ASV.

Mittleres ASV-Paarkreuz hatte entscheidenden Anteil am Sieg

So verloren die Kölner erstmals in dieser Saison zwei Doppel, weil Miroslav Sklensky und Matthias Höring nicht zu schlagen waren und sich Michael Höhl/Jürgen Erdmann auch durch einen 0:2-Satzrückstand nicht aus der Ruhe bringen ließen.

Die Führung bauten die Barmer unter dem Jubel der fast 80 Zuschauer kontinuierlich aus. Da spielte es keine Rolle, dass bei den Gästen Spitzenspieler Thomas Rosskopf glänzend aufgelegt war und im Einzel und Doppel ohne Niederlage blieb. Siggi Cheng und Miroslav Sklensky hielten sich dafür gegen Lenzen schadlos. Jürgen Erdmann spielte gegen Simon Eberhard seine ganze Routine aus und erhöhte auf 6:3.

Entscheidenden Anteil am Gesamterfolg hatte diesmal das mittlere Paarkreuz mit Matthias Höring und Michael Höhl, die alle vier Einzel gewannen. Höring nahm dabei erfolgreich Revanche für die im Hinspiel erlittene Niederlage gegen Jakob Eberhard und gegen denselben Spieler drehte Michael Höhl einen 0:2-Satzrückstand zum umjubelten 9:4.

Bei vier Punkten Vorsprung in der Tabelle kann sich der ASV jetzt nur noch selbst schlagen.

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