Hochspannung gab es in den Halbfinals. Germania und Ronsdorf hielten gut dagegen.

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Germanen-Kapitän Patrick Leis (li.) zog gegen Min Tran Le vom ASV den Kürzeren.

Germanen-Kapitän Patrick Leis (li.) zog gegen Min Tran Le vom ASV den Kürzeren.

Odette Karbach

Germanen-Kapitän Patrick Leis (li.) zog gegen Min Tran Le vom ASV den Kürzeren.

Wuppertal. Spannend wie selten zuvor verliefen die Halbfinals des traditionsreichen WZ-Pokals. War das 8:5 des ASV bei Germania schon spannend, so dürfte das 7:7 zwischen dem TTV Ronsdorf und Union Velbert das knappste bisher gespielte WZ-Pokal-Match gewesen sein. Auch nach Sätzen stand es Unentschieden und so mussten Bälle ausgezählt werden. – Mit ganzen fünf (!) lagen die Velberter am Ende vorn.

Klasse hielt sich auch Oberligist Germania gegen Top-Favorit ASV. „Die haben wirklich gut gespielt. Wir sind froh, dass wir durch sind“ sagte der erleichterte ASV-Kapitän Bernd Ahrens nach dem knappen 8:5-Sieg. Mit seiner eigenen Leistung war er nicht ganz zufrieden, fügte aber hinzu: „Zum Abschluss wollen wir noch mal den Pokal holen.“ Der ASV zieht sein Team im Sommer zurück. Patrick Leis vom designierten Aufsteiger Germania war auch gar nicht enttäuscht nach dieser 5:8-Niederlage. „Wir waren insgesamt zufrieden. Wenn alles optimal gelaufen wäre, dann wäre sogar noch mehr drin gewesen“ sagte der Kapitän.

Ronsdorf fehlen nur fünf Bälle

Um ein Haar wäre den Ronsdorfern die Überraschung gelungen gegen die stärker aufgestellten Gäste aus Velbert. Drei Punkte durch Justin Donnelly sowie zwei Zähler von Michael Holt und ein überraschender Einzelsieg des jungen Sebastian Luckey gegen Vladimir Misinsky reichten dann aber doch nur zum 7:7 und dem schlechteren Ballverhältnis. Schon Samstag kommt es in der Regionalliga zur Neuauflage dieser Partie, dann können die Ronsdorfer bei den Velbertern Revanche nehmen.

Für den ASV: Min Tran Le (3), Bernd Ahrens, Tim Lindner (2), Zeptner/Ahrens, Tran Le/Lindner. Für Germania: Patrick Leis (2), Mike Theißen, Marvin Maiwald (2). Für Ronsdorf: Michael Holt (2), Justin Donelly (3), Sebastian Luckey. Holt/Wolter.

Sonntag will Germania bei GSV Fröndenberg nichts mehr anbrennen lassen, um in der Abstiegszone den Wettbewerb nicht zu verzerren. Für den ASV kommt es am Sonntag an der heimischen Thorner Straße zum Klassiker gegen die TTF Böhnen (14 Uhr).

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