Barmer haben fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Wuppertal. Jetzt hilft nur noch purer Optimismus. Der ASV Wuppertal steht nach der 3:9-Schlappe gegen die TTF Bönen vor einer der schwersten Aufgaben in seiner Regionalliga-Geschichte. Fünf Punkte Rückstand sind es mittlerweile auf einen Nichtabstiegsplatz – machbar, aber eine Herkulesaufgabe.

Dem ASV helfen im Abstiegskampf nur noch Siege

Neun zu Bing könnte man das Ergebnis gegen Bönen auch nennen, denn der Wuppertaler Chinese war für alle drei ASV-Zähler verantwortlich. Zu einem vierten Punkt, der ja seiner Vorankündigung nach für einen Sieg gereicht hätte, ließen ihn seine Mannschaftskameraden nicht mehr kommen.

Vor allem Bernd Ahrens erwischte nicht seinen glücklichsten Tag. Bereits im Doppel mit Thorsten Wrobel hatte er hauchdünn das Nachsehen. Und gegen Björn Helbing, einen der stärksten Akteure der Liga, unterlag der Wuppertaler ebenso knapp in fünf Sätzen.

Es ist müßig, sich zu fragen, welchen Verlauf das Spiel genommen hätte, wären die Gäste ohne ihren „Joker“, den Ex-Nationalspieler Christian Franzel, angereist und hätten die Barmer Kagan Kizilates einsetzen können. Jetzt helfen nur noch Siege.

Vater und Sohn Rups müssen über die volle Distanz

Einsam zieht der TTF Ronsdorf in der Oberliga seine Bahnen. Mettmann-Sport konnte dem Tabellenführer beim 9:3 nur ansatzweise Paroli bieten. Immerhin mussten in den Doppeln Vater und Sohn Rups sowie Marc Wolter und Janez Jakobcic über die volle Distanz.

Nach zwei deutlichen Erfolgen von Michael Holt und Rene ten Hoeve schien das Spiel entschieden, doch Marc Wolter, Janez Jakobcic und Eduard Rups ließen den Gegner auf 3:6 herankommen. Die drei stärksten TTF-Spieler Holt, ten Hoeve und Vladimir Rups sorgten aber schnell für klare Verhältnisse.

Einen gelungenen Auftritt hatte auch der PTSV Wuppertal. Beim glatten 9:2-Erfolg gegen den SV Bommern zeigten die Elberfelder wieder, warum sie auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Ein knapp verlorenes Doppel sowie die Einzelniederlage von Robin Simon konnten da gut verschmerzt werden. Ansonsten mussten nur Christoph Schwalfenberg und Patrick Leis einmal in den Entscheidungssatz. Mike Theißen, Damian Ciuberek und Arndt Beneke lösten ihre Aufgabe jeweils ohne Probleme.

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