ASV-Spieler zufrieden mit dem Abschneiden bei den westdeutschen Meisterschaften.

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Bernd Ahrens wollte mehr, scheiterte aber im Achtelfinale.

Bernd Ahrens wollte mehr, scheiterte aber im Achtelfinale.

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Bernd Ahrens wollte mehr, scheiterte aber im Achtelfinale.

Wuppertal. Das Achtelfinale war sein selbst gestecktes Ziel und das hat Bernd Ahrens bei den westdeutschen Einzelmeisterschaften in Erkelenz erreicht. Es begann für den Wuppertaler zunächst wunschgemäß, als er sich sowohl gegen Ralf Ritter von der TTU Bad Oeynhausen als auch gegen Steffen Potthoff vom TTC BW Bad Hamm jeweils glatt in drei Sätzen durchsetzte.

So kam es fast wie erwartet zum Schlüsselspiel um den Gruppensieg gegen Ewgenji Milchin vom TTC Hagen, denn der hatte bis dato auch noch kein Spiel verloren. Nach zunächst ausgeglichenem Spielverlauf war der dritte Satz vorentscheidend für die knappe 1:3-Niederlage.

"Ich habe zu viele Vorhandfehler gemacht und dadurch die Chancen, die ich hatte, nicht genutzt", sagte Ahrens. So wartete auf ihn in der Zwischenrunde Björn Helbing vom TTC Ruhrstadt Herne, der in seiner Gruppe souverän Erster wurde. Schon vor dem Spiel hatte sich der ASV-Spieler gute Chancen ausgerechnet, da Helbing es laut eigener Aussage "hasst", gegen ihn zu spielen.

In einer an Spannung kaum zu überbietenden Partie behielt Ahrens mit großer Nervenstärke und dem nötigen Quäntchen Glück im siebten Satz mit 12:10 die Oberhand. "Danach wollte ich natürlich auch mehr und hatte auch das Glück, auf Christoph Waltemode und nicht auf einen der vier Top-Gesetzten zu treffen. Gegen ihn habe ich dann leider schlecht gespielt und er hat mich förmlich überrannt und somit verdient mit 4:0 gewonnen." Dennoch ein schöner Erfolg für den 28-Jährigen, der damit seine hervorragenden Ergebnisse aus der Regionalliga unterstrich, in der er in zwei Wochen im Derby wieder auf seinen Achtelfinalgegner Waltemode trifft.

Nicht ganz so gut lief es für Ahrens im Doppelwettbewerb. Mit seinem Partner Andreas Schmitz von Bayer Uerdingen hatte er sich einiges ausgerechnet, waren die beiden doch eine "unangenehme Paarung". Nach einem Freilos in der ersten Runde mussten sie jedoch schon in Runde zwei etwas überraschend gegen das Kölner Duo Gärtner/Steinfeld die Segel streichen.

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