BW Elberfeld hat den Aufstieg zwar verpasst, ist mit dem Saisonverlauf aber dennoch zufrieden.

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Gute Stimmung bei Vizemeister Blau-Weiß Elberfeld mit Vincent Wollweber, Alexander Truß, Lars Buchholz, Martin Michalek und Matthias Schramm (v.l.).

Gute Stimmung bei Vizemeister Blau-Weiß Elberfeld mit Vincent Wollweber, Alexander Truß, Lars Buchholz, Martin Michalek und Matthias Schramm (v.l.).

Gerhard Bartsch

Gute Stimmung bei Vizemeister Blau-Weiß Elberfeld mit Vincent Wollweber, Alexander Truß, Lars Buchholz, Martin Michalek und Matthias Schramm (v.l.).

Wuppertal. Die Krönung der bisher besten Winterrunde blieb den Herren des bisherigen Tabellenführers Tennisclubs Blau-Weiß Elberfeld versagt. Im abschließenden Spitzenspiel der Niederrheinliga lagen die Elberfelder gegen den Angstgegner TV Osterrath schon nach den Einzeln unaufholbar mit 0:4 zurück und mussten den Gästen den Gewinn der Niederrheinmeisterschaft überlassen.

„Die waren einfach einen Tick besser als wir“, gab auch Spielertrainer Matthias Schramm zu, der allerdings nach seiner 0:6, 6:7 Niederlage gegen Patrick Elias selbstkritisch meinte: „Ich habe nicht gut gespielt.“

Im MatchTiebreak fehlt den Blau-Weißen Nervenstärke

Doch bei seinen Mannschaftskameraden verliefen die Spiele absolut nicht eindeutig. So verloren sowohl Hallenstadtmeister Vincent Wollweber wie auch Lars Buchholz im letzten Einzel des Tagens erst im MatchTiebreak. Wollweber hatte gegen Gerrit Lotz den ersten Satz denkbar knapp mit 5:7 verloren und den zweiten Durchgang 6:4 gewonnen. Im MatchTiebreak hatte der Osterrather die besseren Nerven und gewann mit 10:6.

Ähnlich lief es bei Buchholz nach 3:6 und 7:5 gegen den früheren Spieler des SV Bayer, Dirk Groth. Da sah es im MatchTiebreak nach 1:5 schon nach einer klaren Sache aus, weil Lars Buchholz zwei vermeidbare Fehler unterlaufen waren. Zwar kämpfte er sich noch einmal heran, doch am Ende hatte Groth mit 10:6 das bessere Ende für sich.

Bislang immer nur gegen den Abstieg gespielt

Vor stattlicher Kulisse, die wegen der gleichzeitig im Clubhaus ablaufenden Karnevalsfete zum Teil kostümiert war, musste sich auch Alexander Truß dem Osterrather Pascal Wilkat in zwei Sätzen mit 3:6 und 4:6 beugen.

Wegen des Karnevals wird die Winterrunde erst am 16. Februar mit den noch verbliebenen Wuppertaler Teams fortgesetzt.

Doch von Enttäuschung bei den Blau-Weißen keine Spur. „Wir haben in der höchsten Klasse der Winterrunde bisher immer nur um den Klassenerhalt gespielt, und diesmal waren wir bis einen Spieltag vor Schluss noch Spitzenreiter. Da können wir gleich auch unbesorgt Karneval feiern“, sagten unisono die diesmal nicht eingesetzten Clinton Thompson, Dennis Biggemann und Martin Michalek.

WTC-Ladies sind bei Blau-Weiß Neuss erfolgreich

Mit einer bravourösen Leistung warteten die Damen 30 des Wuppertaler TC in der Niederrheinliga auf. Die WTC-Ladies, die im Sommer als Damen 40 (für diese Jahrgangsklasse gibt es keine Winterrunde) in die höchste Klasse, die Regionalliga, aufgestiegen sind, waren beim Traditionsclub Blau-Weiß Neuss mit 4:2 erfolgreich. Wobei Blau-Weiß-Mitglied Christiane Thelen, die im Winter für den WTC auf Punktejagd geht, Sylvia Hüttemann, Birgit König und Kathrin Meng jeweils ihre Einzel klar in zwei Sätzen gewannen und vor dem letzten Spieltag ihrer Klasse am 23. Februar einen ausgezeichneten zweiten Platz belegen. Wegen des deutlichen Spielstandes in eiskalter Halle verzichtete man auf die Doppel.

Gar nicht gut lief es für die weibliche Zweitvertretung des SV Bayer: Die jungen Damen zeigten sich mit der 1. Verbandsliga deutlich überfordert und verloren in eigener Halle gegen TuB Bocholt klar 0:6. Vor ihrem letzten Spiel am 23. Februar belegen die Bayer-Damen den letzten Platz in der 1. Verbandsliga und sind damit erster Abstiegskandidat.

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