In den Finalspielen auf der Anlage des TC Dönberg hatten die Herausforderer kaum eine Chance.

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Matthias Schramm setzte sich im Herren-Endspiel gegen seinen Vereinskameraden Vincent Wollweber durch und holte sich schon seinen fünften bergischen Meistertitel. Lauren Brink vom NBV Neviges hielt dem Ansturm von Janina Schlösser stand.

Matthias Schramm setzte sich im Herren-Endspiel gegen seinen Vereinskameraden Vincent Wollweber durch und holte sich schon seinen fünften bergischen Meistertitel. Lauren Brink vom NBV Neviges hielt dem Ansturm von Janina Schlösser stand.

Uwe Schinkel

Matthias Schramm setzte sich im Herren-Endspiel gegen seinen Vereinskameraden Vincent Wollweber durch und holte sich schon seinen fünften bergischen Meistertitel. Lauren Brink vom NBV Neviges hielt dem Ansturm von Janina Schlösser stand.

Wuppertal. Die zahlreichen Tennis-Fans, die am Pfingstsonntag zur Anlage des TC Dönberg gepilgert waren, durften sich bei den sieben Finalspielen der 68. Bergischen Tennismeisterschaften über vorzüglichen Sport bei freiem Eintritt, herrliches Wetter und ausgezeichnete Organisation freuen.

Da passte es auch ins positive Gesamtbild, dass die Prognose von Turnierleiter Klaus Lehmann: "Wir wollen um 17 Uhr fertig sein," nur um zehn Minuten verfehlt wurde.

Am Mittag hatten die Finalspiele begonnen, und als Höhepunkt hatten sich die Veranstalter das Endspiel der Herren, offene Klasse, zwischen den Vereinskameraden Matthias Schramm und Vincent Wollweber (Blau-Weiß Elberfeld) aufgehoben. Zwar siegte BWE-Spieler-Trainer Matthias Schramm zum fünften Mal in Folge, doch sein Schützling bot beim 6:2, 6:3 erheblich mehr Widerstand als es das Ergebnis sagt.

Vor allem im zweiten Durchgang gelangen dem zeitweise brillant aufspielenden Schramm nicht alle Stopp-Bälle nach Wunsch, was der Spannung gut tat, doch am Ende holte sich der Seriensieger bei hiesigen Wettbewerben doch den Titel. Schramm kann zwar schon bei den Herren 30 mitmachen, doch da dieser Wettbewerb nicht zustande kam, bezieht der ehrgeizige Blau-Weiße seine Motivation aus dem Satz: "Ich habe keine Lust, gegen die Jungs zu verlieren."

Im Damen-Einzel überzeugte die an Nr. 1 gesetzte Lauren Brink (NBV Velbert) gegen Janina Schlösser (SV Bayer) durch permanentes Power-Tennis, gewann den ersten Satz 6:1. Im zweiten Durchgang nahm ihre Gegnerin clever das Tempo heraus und ging mit gut platzierten Schlägen mit 4:3 in Führung, doch die Velberterin drehte den Satz noch elanvoll und gewann mit 6:4.

Bei den Damen 40 wurde Sylvia Nagel (WTC) ihrer Rolle als haushohe Favoritin gegen Kathrin Meng (SV Bayer) mit 6:1, 6:1 gerecht, wobei die Bayer-Spielerin hin und wieder Pech hatte, dass ideenreich geschlagene Bälle knapp ins Aus gingen. "Aber das hätte auch nichts an der Überlegenheit von Sylvia geändert", gab Kathrin Meng sportlich zu.

Bei den Herren 40 gab es mit Ralf Weidner (TSV Fortuna) ein neues Gesicht. Er verlor gegen Erich Schmack (Hilden Ost) im ersten Durchgang 4:6, drehte dann mit 6:0 mächtig auf und behielt auch im Match-Tiebreak mit 10:6 die Oberhand.

Bei den Damen 55 benötigte Karin Blau (TC Hardt) gegen Cilly Müther beim 2:6, 6:4 ebenfalls den Match-Tiebreak, um den Titel zu holen.

Ein hochklassiges Spiel mit wechselnden Führungen war das Wuppertaler Duell zwischen A.Peter Müller (BWE) und Peter Görner (Gold-Weiß), bei dem Müller ein wenig glücklich mit 6:4 und 7:5 die Oberhand behielt.

Überraschend, dass bei den Herren 65 Favorit Manfred Siegmund (Wiescheider TC) gegen Heinrich Hildesheim (Stadtwald Hilden) nach 4:6, 6:4 den Match-Tiebreak verlor.

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