Klasseleistungen im Stabhochsprung der Frauen und im Männer-Hochsprung.

Kate Dennison fliegt zum neuen Meetingrekord von 4,57 Meter.
Kate Dennison fliegt zum neuen Meetingrekord von 4,57 Meter.

Kate Dennison fliegt zum neuen Meetingrekord von 4,57 Meter.

Andreas Fischer

Kate Dennison fliegt zum neuen Meetingrekord von 4,57 Meter.

Wuppertal. So macht das Springermeeting um den Hako-Cup wieder Spaß: 600 Zuschauer sahen am Freitagabend spannende Wettkämpfe beim Stabhochsprung der Frauen und im Hochsprung der Männer. Es siegten die Britin Kate Dennison mit neuem Meetingrekord von 4,57 m und der Finne Osku Torro mit neuer Weltjahresbestleistung von 2,32 m.

Die Hallenuhr zeigte 21.43 Uhr an, als Meetingdirektor Birger Hense vom Ausrichter Barmer TV vor Freude durch die Halle hüpfte. Soeben hatte der Überraschungssieger Torro zu härtesten finnischen Hardrockklängen die neue Bestmarke in diesem Jahr gemeistert. An 2,34 m biss er sich mit leichten Rückenschmerzen allerdings die Zähne aus. Sympathien sammelte auch Ivan Ilichev, der im Duell der Namenlosen mit 2,28 m auf Rang zwei kam. Der amtierende deutsche Meister Eike Onnen (2,14 m) und Vorjahressieger Kabelo Kgosiemang (2,22 m) spielten bei der 23. Auflage keine Hauptrolle.

Einen Zweikampf bei den Stabhochspringerinnen lieferten sich Kristina Gadschiew (LAZZweibrücken) und Kate Dennison, die erstmals in Heckinghausen am Start war. Und diese Premiere hatte es in sich, denn die WM-Sechste von Berlin schrieb mit übersprungenen 4,57 m Geschichte - neuer Meetingrekord und zugleich neue britische Hallenbestmarke. Doch danach war Schluss für die Psychologin. Sie hatte sich kräftemäßig verausgabt und musste mit Oberschenkelproblemen passen. "Ich bin ein bisschen überrascht über diese Höhe, aber Kristina und ich haben uns gepuscht. Die Atmosphäre ist fantastisch. Ich werde nächstes Jahr wiederkommen", sagte Dennison.

Aber auch Gadschiew konnte zufrieden sein, denn mit 4,50 m gelang ihr exakt die Norm für die Hallen-Weltmeisterschaft in Doha. "Mit 4,50 m hatte ich nicht gerechnet. Ein bisschen ärgere ich mich aber, denn die 4,57 m waren heute für mich erreichbar", sagte Gadschiew, die sich auch angetan von der renovierten Heckinghauser Halle zeigte. "Das Ambiente ist immer klasse. Man springt ins Publikum rein, das ist in anderen Hallen anders. Wer hier zurecht kommt, kommt überall klar."

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