Am kommenden Freitag findet die 22. Auflage in der Heckinghauser Halle statt.

Andrej Sokolowskij will sich am Freitag für seine schwache Leistung aus dem Vorjahr rehabilitieren.
Andrej Sokolowskij will sich am Freitag für seine schwache Leistung aus dem Vorjahr rehabilitieren.

Andrej Sokolowskij will sich am Freitag für seine schwache Leistung aus dem Vorjahr rehabilitieren.

Andreas Fischer

Andrej Sokolowskij will sich am Freitag für seine schwache Leistung aus dem Vorjahr rehabilitieren.

Wuppertal. Im vergangen Jahr schied er sang- und klanglos aus, wurde mit übersprungenen 2,08 Meter nur Letzter. Am kommenden Freitag will Andrej Sokolowskij bei der 22. Auflage des "Internationalen Wuppertaler Springermeetings" um den Hako-Cup in der Heckinghauser Halle diese Scharte auswetzen und als dreifacher Gewinner der Veranstaltung an erfolgreichere Zeiten anknüpfen. "Ich denke, er will zeigen, was er kann und sich für die schwache Leistung aus dem vergangenen Jahr rehabilitieren. Wir erwarten von ihm eine Höhe jenseits der 2,30Meter", sagt Lars Birger Hense (25), der wieder zusammen mit seinem Bruder Torben (28) das Meeting organisiert. Die Ansprüche an Sokolowskij scheinen gerechtfertigt, startete er doch mit einer Höhe von 2,24Meter recht gut in die diesjährige Hallensaison.

Härtester Konkurrent des Ukrainers ist nach Einschätzung der Veranstalter Kabelo Kgosiemang aus Botswana. Sein Resultat von 2,20 Meter aus dem vergangenen Jahr sollte der in Köln trainierende Hochspringer (Bestleistung 2,34 Meter) deutlich verbessern. Als bester deutscher Springer im Wettkampf gilt Benjamin Lauckner (LAC Erdgas Chemnitz), deutscher Meister von 2007. Seine Bestleistung liegt bei 2,26 Meter. Möglich, dass die Organisatoren mit Jurij Krymarenko (Bestleistung 2,34 Meter) noch einen echten Kracher aus dem Hut zaubern. Derzeit laufen noch Verhandlungen mit dem Weltmeister von 2005. Für den Ukrainer wäre es die Premiere in Heckinghausen.

Als eine der ersten Athletinnen wird Tatjana Polnowa am Mittwoch in Wuppertal erwartet. Die Russin (Bestleistung 4,78 Meter) gehört zu den Favoritinnen im Stabhochsprung-Wettbewerb der Frauen. Kristina Gadschiew (LAZ-Zweibrücken) gilt als Herausfordererin von Polnowa.

Einen "heißen Wettkampf" erhoffen sich die Organisatoren im Hochsprung der Juniorinnen. "Sechs Springerinnen sind in der Lage, zwischen 1,85 Meter und 1,90 Meter zu springen", sagt Lars Birger Hense. Favoritin ist Meike Kröger (LG Nord Berlin), die Ende Januar bei einem Meeting in Cottbus mit übersprungenen 1,92 Meter aufhorchen ließ.

Lokalmatadorin Linda Zuber vom Barmer TV wird wegen einer Fußverletzung in Heckinghausen zwar nicht springen, steht aber Moderator Christof Kelzenberg als Expertin zur Verfügung.

Tickets für das 22. Wuppertaler Springermeeting in der Heckinghauser Halle gibt es bei der BTV-Geschäftsstelle, der Ticketzentrale in Elberfeld und bei Sport Mau (alte Stadion-Gaststätte). Karten sind auch an der Abendkasse erhältlich.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit dem Hochsprung der Juniorinnen, es folgen der Stabhochsprung der Frauen (18.30 Uhr) und der Hochsprung der Männer (19.30 Uhr).

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