Qualität im Männer-Wettkampf litt unter spätem Termin.

Tatyana Polnova scheiterte in Heckinghausen knapp am neuen Meetingrekord von 4,57 Meter.
Tatyana Polnova scheiterte in Heckinghausen knapp am neuen Meetingrekord von 4,57 Meter.

Tatyana Polnova scheiterte in Heckinghausen knapp am neuen Meetingrekord von 4,57 Meter.

Mathias Kehren

Tatyana Polnova scheiterte in Heckinghausen knapp am neuen Meetingrekord von 4,57 Meter.

Wuppertal. Gut, befriedigend und mangelhaft: So könnten die Schulnoten für die drei Wettbewerbe beim 22. Internationalen Springermeeting um den Hako-Cup in der Heckinghauser Halle lauten. Während sich Siegerin Tatyana Polnova (4,52 Meter) mit Kristina Gadschiew ein spannendes Duell im Stabhochsprung der Frauen lieferte und Meike Kröger mit einer soliden Vorstellung den Hochsprung der Juniorinnen gewann, war das Niveau im Hochsprung der Männer (Siegerhöhe 2,25Meter) doch arg dürftig.

Folglich müssen sich die Veranstalter für die bereits feststehende 23. Auflage im kommenden Jahr überlegen, wie sie das Traditions-Meeting sportlich attraktiver gestalten können. Eine erste Maßnahme stand bereits am Freitagabend in den Katakomben der Heckinghauser Halle fest: "Insgesamt waren wir mit den Leistungen zufrieden. Aber im nächsten Jahr findet das Springermeeting wieder früher statt. Dann wollen wir uns nicht erneut von Dresden verdrängen lassen", sagten die Organisatoren Birger und Torben Hense unisono.

In der sächsischen Metropole fand am 23.Januar das 4.Springermeeting statt - auf diesen Termin wären auch die Wuppertaler gerne gegangen, nahmen aber Rücksicht. "Zahlreiche Trainer und Athleten haben uns gesagt, dass sie 2010 lieber zu uns als nach Dresden kommen", sagte Birger Hense.

So gingen den Machern in Heckinghausen diesmal einige starke Hochspringer flöten, die am Freitagabend bei anderen Meetings starteten. Raul Spank (Finalteilnehmer Olympia 2008) sprang zum Beispiel laut Birger Hense in Tschechien. Pech zudem, dass, so Hense, zeitgleich die nationalen russischen Meisterschaften stattfanden.

Im kommenden Jahr könnte auch Eike Onnen wieder dabei sein, der am Freitag offiziell wegen der Umstellung seines Sprungstils fehlte und laut eigener Internetseite dem "Ball des Sports" in seiner Heimatstadt Hannover den Vorzug gab.

Auch Lokalmatadorin Linda Zuber (BTV), die am Freitag wegen eines Bänderrisses im Fuß passen musste, will 2010 wieder in Heckinghausen starten. Krankheitsbedingt nicht in der Halle war Sponsor Bernd Bigge, der aber von Ehefrau Beate und Tochter Britta bei der Siegerehrung vertreten wurde.

 

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