Gegen den Zweitliga-Primus Düsseldorfer SC versuchen die bergischen Wasserballer alles, unterliegen aber dennoch mit 6:8.

Gegen den Zweitliga-Primus Düsseldorfer SC versuchen die bergischen Wasserballer alles, unterliegen aber dennoch mit 6:8.
Wie im Hinspiel setzte die SGW viele Routiniers ein. Diesmal reichte es nicht zum Sieg.

Wie im Hinspiel setzte die SGW viele Routiniers ein. Diesmal reichte es nicht zum Sieg.

Anna Schwartz

Wie im Hinspiel setzte die SGW viele Routiniers ein. Diesmal reichte es nicht zum Sieg.

Die Wasserballstartgemeinschaft von Wasserfreunde und dem SC Solingen kam gegen den Tabellenführer Düsseldorfer SC im Freibad Bendahl trotz einer über die ganze Spielzeit mit großem Kampfgeist geführten Partie leider nicht zu einem doppelten Punktgewinn. Die Landeshauptstädter hatten am Ende mit 8:6 die Nase vorn.

Das Spiel in der Vereinsanlage der Wasserfreunde stand lange auf des Messers Schneide. Nach einem hektischen Beginn mit vielen Fouls, wo bei den Bergischen Tim Focke bereits nach zwei Minuten wegen einer angeblichen Tätigkeit des Feldes verwiesen wurde, war die SGW zunächst Herr der Lage. Lars Hebbecker sorgte mit zwei Treffern innerhalb einer Minute zu einer 2:0 Führung für die SGW, die Corvin Stiebing im ersten Viertel nach einem Düsseldorfer Gegentreffer noch auf 3:1 ausbauen konnte. Begünstigt durch einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns schaffte der Tabellenführer zehn Sekunden vor der Schlusssirene des ersten Viertels in Überzahl den 3:3 Ausgleich. Im zweiten Viertel konnte die SGW durch Treffer von Kas Jalali und Boris Spielhoff zunächst noch zweimal in Führung gehen, kassierte selbst aber drei Gegentreffer. Beim Spielstand von 6:5 für die Gäste wurden nach zwei Vierteln die Seiten gewechselt.

Im weiteren Verlauf beruhigte sich die bis dahin vor allem von vielen Nickeligkeiten geprägte Partie, bei der es insgesamt vierzehn Hinausstellungen gab, zunehmend. Der Tabellenführer konnte seine knappe Führung bis zum Schlusspfiff behaupten. Die Entscheidung zugunsten der Gäste fiel 40 Sekunden vor Schluss mit Düsseldorfs Treffer zum 8:6, die auch darauf zurückzuführen war, dass die SGW am Ende auch konditionell abbaute. „Die Niederlage war absolut unnötig, auch abgesehen von einer zweifelhaften Schiedsrichterleistung. Wir haben es trotzdem noch selber in der Hand gehabt, zwei Punkte einzufahren. Unser Überzahlspiel hat heute überhaupt nicht funktioniert, das war sehr ärgerlich. Aus meiner Sicht hat Düsseldorf nicht verdient gewonnen“, resümiere SGW-Trainer Steffen Ingignoli nach der Partie.

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