Gute Arbeit des Stützpunkts Wuppertal macht sich bei Meisterschaften in Berlin bezahlt.

Christian vom Lehn (SG Bayer) war mit drei Goldmedaillen erfolgreichster Wuppertaler in Berlin.
Christian vom Lehn (SG Bayer) war mit drei Goldmedaillen erfolgreichster Wuppertaler in Berlin.

Christian vom Lehn (SG Bayer) war mit drei Goldmedaillen erfolgreichster Wuppertaler in Berlin.

Mirko Seifert

Christian vom Lehn (SG Bayer) war mit drei Goldmedaillen erfolgreichster Wuppertaler in Berlin.

Wuppertal. Nach einer langen Rückreise von Berlin, die erst in der Nacht zu Montag gegen zwei Uhr endete, zogen die Trainer der beiden Wuppertaler Vereine, Farshid Shami (SG Bayer) und Axel Focke (SG Wasserfreunde-Neuenhof) ein positives Fazit der deutschen Jahrgangsmeisterschaften. An den fünf Wettkampftagen wussten alle eingesetzten Aktiven zu überzeugen.

Fast alle Wuppertaler schwammen persönliche Bestleistungen

Die elf Athleten der SG Bayer und das sechsköpfige Aufgebot der SG Wasserfreunde/ Neuenhof schwammen in der Hauptstadt fast ausschließlich neue persönliche Bestzeiten, wobei die Differenzen zu den alten Bestleistungen teilweise viele Sekunden betrugen.

Überstrahlt wurden die Titelkämpfe von den sechs Goldmedaillen die Christian vom Lehn (drei) und Lukas Nattmann (eine) von der SG Bayer, sowie Max Mral (zwei) von der SG Wasserfreunde/ Neuenhof mit an die Wupper brachten.

Noch höher als die Titelsammlung ist die Qualifikation dieses Trios für die Junioren-Europameisterschaften (JEM) vom 14.bis 18.Juli in Helsinki/Finnland zu bewerten. Das gleich drei Wuppertaler Schwimmer im 30-köpfigen Aufgebot des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) für den wichtigsten internationalen Nachwuchswettbewerb stehen, wirft ein gutes Licht auf den Bundes-Nachwuchsstützpunkt Wuppertal.

Zählt man die Dormagener Schwimmerin Elisa Thimm noch hinzu, ist die SG Bayer Wuppertal/ Uerdingen/ Dormagen in Helsinki mit drei Aktiven vertreten.

Die Wichtigkeit der SG Bayer für den DSV wird auch dadurch verdeutlicht, dass Bayer-Trainer Farshid Shami ins deutsche Trainerteam für Helsinki berufen wurde.

Bei aller Freude über die Helsinki-Fahrer waren die Bayertrainer Farshid Shami und Stefan Hugk sowie Axel Focke von den Wasserfreunden-Neuenhof aber auch mächtig stolz über die Leistungen der Aktiven, die in Berlin noch nicht im ersten Glied standen, aber in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark an der Landsberger Allee förmlich über sich hinauswuchsen und neben ihren neuen persönlichen Bestleistungen auch viele Finalteilnahmen verzeichneten.

Julia Makaric verpasst nur knapp die Norm für Helsinki

Ganz knapp schwamm dabei beispielsweise die 16-jährige Julia Makaric als Bronzemedaillengewinnerin über 100m Rücken mit ihrer Zeit von 1:04,67 Minuten an der JEM-Norm vorbei. "Wir waren schon letztes Jahr bei den Jahrgangsmeisterschaften super erfolgreich. Dieses Ergebnis haben wir jetzt noch getoppt. Unseren Auftrag haben wir mehr als erfüllt", zeigte sich Farshid Shami hundertprozentig zufrieden.

Ins gleiche Horn bläst Axel Focke. "Bis auf eine Ausnahme haben alle anderen nur Bestzeiten geschwommen. Das ist ein großartiges Ergebnis. Wir haben sogar eine weitere mögliche Medaille für Max Mral verschenkt, den ich wegen des zusätzlichen JEM-Nominierungslaufes über 200 m Freistil vom Finale über 50 m Freistil, für das er sich als Vorlaufdritter qualifiziert hatte, abgemeldet habe", sagte Focke.

Zufrieden war der Coach mit Jenny Sonnenschein, die über 200 m Freistil als 27. in der Meldeliste stand, sich um drei Sekunden steigerte und das Finale des Jahrgangs 1997 erreichte, in dem sie Achte wurde. Ebenfalls Achte über 50 m Freistil wurde im Jahrgang 1994 Anke Pfeiffer, die ihre Bestzeit um eine halbe Sekunde auf 27,20 Sekunden verbesserte.

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