Im Finale über 100 Meter Brust belegt die Athletin der SG Bayer Wuppertal den fünften Platz.

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Sarah Poewe blieb am Mittwoch im Finale etwas unter ihren Möglichkeiten.

Sarah Poewe blieb am Mittwoch im Finale etwas unter ihren Möglichkeiten.

dpa

Sarah Poewe blieb am Mittwoch im Finale etwas unter ihren Möglichkeiten.

Wuppertal. Bei den Schwimm-Europameisterschaften blieb Sarah Poewe von der SG Bayer Wuppertal im Finale über 100 Meter Brust ein wenig unter ihren Möglichkeiten. Sie belegte in der Zeit von 1:08,60Minuten den fünften Platz.

Europameisterin wurde die Europarekordhalterin Julija Efimova aus Russland in 1:06,32 Minuten. Den zweiten Platz teilten sich mit 1:07,36 Minuten die Schwedin Jennie Johansson und die Dänin Rikke Moeller Pedersen.

Im Vorfeld des Finales hatte Poewes Wuppertaler Heimtrainer Farshid Shami (urlaubt zurzeit in Schleswig) bereits prophezeit, dass seine Schwimmerin nur eine Medaillenchance besitzt, wenn sie deutlich unter 1:08,00Minuten schwimmen würde.

Obwohl Poewe gut eine halbe Sekunde unter ihrer Siegerzeit von den deutschen Meisterschaften Anfang Juli in Berlin (1:08,82 Minuten) blieb, hatte sie in Budapest nichts mehr zuzusetzen. Sie schwamm aber im Bereich ihrer Möglichkeiten, auch im Hinblick darauf, dass sie zu Beginn der Saison krankheitsbedingt einen längeren Trainingsausfall zu verzeichnen hatte.

Freuen konnte sich Poewe aber darüber, dass sie im Finale die von ihrem früheren Wuppertaler Trainer Henning Lambertz betreute Essenerin Caroline Ruhnau hinter sich lassen konnte. Damit sicherte sich Poewe einen Platz in der 4x100-Meter Lagenstaffel, die am Abschlusstag der EM, am kommenden Sonntag, auf dem Wettkampfprogramm steht. In diesem Rennen gilt das deutsche Quartett allerdings als Außenseiter auf die Medaillenränge.

Bayer-Trainer Shami zeigte sich mit dem Abschneiden von Poewe trotz der verpassten Medaille zufrieden. "Für sie war die EM Zwischenstation auf dem Weg zu ihren vierten Olympischen Spielen 2012 in London. Wir wussten, dass sie in Budapest keine Rekorde schwimmen kann, deshalb war das Hauptziel das Sichern des Staffelplatzes", sagte Shami. "Gegenüber dem Semifinale fehlte ihr im Endlauf die Lockerheit", fügte er hinzu.

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