SG Bayer zieht ein positives Fazit nach fünf Tagen bei der DM in Berlin. Nur bei Poewe fehlte das i-Tüpfelchen.

Schwimmen
Jenny Sonnenschein (l.) und Josephine Schneider bewiesen am Schlusstag der DM noch einmal, dass bei der SG Bayer Wuppertal gute Nachwuchsarbeit betrieben wird. In ihren Jahrgängen belegten sie Plätze in den Top-Ten.

Jenny Sonnenschein (l.) und Josephine Schneider bewiesen am Schlusstag der DM noch einmal, dass bei der SG Bayer Wuppertal gute Nachwuchsarbeit betrieben wird. In ihren Jahrgängen belegten sie Plätze in den Top-Ten.

Jenny Sonnenschein (l.) und Josephine Schneider bewiesen am Schlusstag der DM noch einmal, dass bei der SG Bayer Wuppertal gute Nachwuchsarbeit betrieben wird. In ihren Jahrgängen belegten sie Plätze in den Top-Ten.

Uwe Schinkel, Bild 1 von 2

Jenny Sonnenschein (l.) und Josephine Schneider bewiesen am Schlusstag der DM noch einmal, dass bei der SG Bayer Wuppertal gute Nachwuchsarbeit betrieben wird. In ihren Jahrgängen belegten sie Plätze in den Top-Ten.

Wuppertal. Für zwei A-Finals qualifizierten sich am letzten Wettkampftag der 124. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin die Athleten der SG Bayer. Wie schon an den vergangenen Tagen waren es wieder die Spezialisten auf den Bruststrecken, Sarah Poewe und Christian vom Lehn, die einen Endlauf, diesmal über 50 m erreichten.

Sarah Poewe schwamm im Vorlauf mit 32,70 Sekunden, die fünftschnellste Zeit. Ihre Final-Qualifikation nahm die 29-Jährige jedoch in Absprache mit Trainer Farshid Shami nicht wahr. „Nach dem sie Sonntag über 100 m Brust die Olympia-Norm knapp verfehlt hatte, muss sie jetzt erst einmal wieder den Kopf frei bekommen. Dafür braucht sie ein, zwei Tage. Ein Start im Finale am Montag hätte keinen Sinn gemacht“, sagte Shami.

Staffelchance nach Ausfall von Fildebrandt vergeben

Christian vom Lehn hingegen, der mit 29,25 Sekunden als Achtschnellster ins Finale eingezogen war, stand rechtzeitig auf dem Startblock, als dieses angepfiffen wurde. Hier konnte er den 8. Platz verteidigen und war mit 29,14 Sekunden noch einmal schneller als im Vorlauf. Über 50 m Schmetterling standen Josephine Schneider und Lukas Nattmann in einem Jahrgangsfinale. Hier belegte Josephine Schneider im Jahrgang 1996 in 29,15 Sekunden den 7. Platz.

Im Jahrgang 92/93 schwamm Lukas Nattmann in 25,00 Sekunden auf Rang vier. Leider musste Trainer Shami am Ende des Wettkampftages noch die Bayerstaffel über 4 x 100 m Lagen zurückziehen. Der Dormagener Freistil-Spezialist Christoph Fildebrandt, der am Sonntag über 100 m Freistil überraschend den Einzeltitel gewonnen – allerdings die Olympia-Norm verfehlt hatte, stand wegen einer Erkältung nicht zur Verfügung.

Berlin als Durchgangsstation für Olympia weitgehend gelungen

Über die fünf Meisterschaftstage von Berlin zog Farshid Shami ein positives Fazit. „Ich bin froh, dass wir diese Meisterschaften optimal hinter uns gebracht haben. Das Hauptziel war, dass unsere Olympiakandidaten Christian vom Lehn und Sarah Poewe hier die Olympianorm unterbieten.

Sarah Poewe 6. Im Vorlauf über 50 m Brust in 32,70 sec, Verzichtet auf den Endlauf.

Jenny Sonnenschein 4. im Jahrgang 1997 über 800 m Freistil in 9:17,52., damit 25. der offenen Wertung.

Josephine Schneider 7. im Jg 96 über 50 m Schmetterling in 29,15 (Vorlauf (29,40)

Svenja Frankenbach 67. über 100 m Schmetterling in 29,63

Tanja Makaric 68. über 50 m Schmetterling in 29,65

Christian vom Lehn 8. im Finale über 50 m Brust in 29,14 (Vorlauf 29,25), damit Jahrgangsdritter (92/93).

Lukas Nattmann 4. im Jahrgang 92/93 über über 50 m Schmetterling in 25,00 (Vorlauf 25,20)

Bastian Schober 73. über 100 m Brust in 31,77 sec.

Christian hat das gut geschafft, Sarah Poewe hat über 100 m Brust leider die Norm wegen eines Fehlers beim Zielanschlag um drei Hundertstel Sekunden verpasst. Sie hat aber noch die Chance, die Norm bei den Europameisterschaften in Debrecen/Ungarn zu unterbieten. Wir haben in Wuppertal, seitdem ich hier Trainer bin, jedes Mal die Medaillenbilanz verbessert. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass sich die einzelnen Sportler durchgehend positiv entwickelt haben.“

Mit drei Meistertiteln in der offenen Klasse gehörte die SG zu den erfolgreichsten sechs Vereinen der Meisterschaften, aus NRW war nur die SG Essen mit fünf Goldmedaillen, davon drei in der Staffel, noch besser.

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