Bei den Meldungen für den Schwebebahnlauf geht es in den Endspurt. Die Strecke wird leicht Richtung Elberfeld verschoben.

Bei den Meldungen für den Schwebebahnlauf geht es in den Endspurt. Die Strecke wird leicht Richtung Elberfeld verschoben.
Das Läufermeer aus dem Vorjahr. Auch diesmal werden die Teilnehmer in mehreren Abteilungen starten - voran die Cracks. Archiv

Das Läufermeer aus dem Vorjahr. Auch diesmal werden die Teilnehmer in mehreren Abteilungen starten - voran die Cracks. Archiv

Andreas Fischer

Das Läufermeer aus dem Vorjahr. Auch diesmal werden die Teilnehmer in mehreren Abteilungen starten - voran die Cracks. Archiv

Es war das bisher größte Ereignis der Wuppertaler Sportgeschichte als sich im vergangenen Jahr fast 9000 Teilnehmer beim Schwebebahnlauf auf der Talachse zwischen Opernhaus und Landgericht auf die Socken machten. Dass das inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt Laufevent, das in diesem Jahr am Sonntag, 1. Juli, steigt, erneut neue Rekorde aufstellt, ist zwar eher unwahrscheinlich, sicher ist aber, dass wieder mehrere 1000 Laufbegeisterte aller Altersklassen daran teilhaben wollen. Und wieder ist der Firmenlauf über fünf Kilometer das Herzstück. Bis Freitag, 14 Uhr, waren 4200 Läufer aus 222 Firmen angemeldet. Binnen einer Woche hat sich die Zahl fast verdoppelt. Man merkt, dass es bei den Meldungen auf den Endspurt zugeht.

Erstmals keine Nachmeldung am Starttag mehr möglich

Wer jetzt noch eine personalisierte Startnummer wünscht, und die per Post erhalten will, hat nur noch bis 11. Juni die Möglichkeit, sich im Internet (www.schwebebahn-lauf.de) anzumelden. Danach gibt es noch eine Nachmeldefrist bis 18 Juni. „Aus organisatorischen Gründen können wir dann keine Meldungen mehr entgegennehmen“, bittet Silvia Kramarz, Vorsitzende des Vereins Schwebebahnlauf, um Verständnis.

Im vergangenen Jahr hatten sich bei guten Laufwetter am Starttag noch fast 500 Läufer nachgemeldet. Kramarz: „Das kriegen wir einfach nicht mehr hin.“ Die Organisation des Mega-Events verschlingt auch so schon alle Ressourcen. So wird der Verein mit rund 70 eigenen Helfern diesmal die Abschirmung der Kreuzung Alter Markt und am neuen Endpunkt kurz vor der Schwebebahnüberquerung der B 7 in Höhe Wunderbau selbst übernehmen. Mit THW, Johannitern, Security, Freiwilliger Feuerwehr und Polizei werde man auf mehrere 100 Helfer kommen. Allein 1500 Absperrgitter – 1000 mehr als im Vorjahr – müssen aufgestellt werden.

Zum Teil liegt das an der leicht verschobenen Strecke, die um rund 150 Meter Richtung Döppersberg gewandert ist. Grund: Intervention durch das Opernhaus und die Angst, dass sich die Schlange der Läufer vor dem Start bis hinter den Alten Markt ziehen könnte. Eine Sperrung dieses Knotenpunkts, war nicht möglich“, so Kramarz. Also erfolgt der Start nun in Höhe Engelsgarten, wo auch das Läuferdorf mit vielen Firmenzelten aufgebaut ist.

Strecke ist diesmal gut fünf Kilometer lang

In der Kürze der Zeit sei es nicht mehr möglich gewesen, die Strecke wieder amtlich zu vermessen. Nachdem sie in den Vorjahren exakt 4836 Meter betragen hatte, werden es diesmal aber die vollen fünf Kilometer sein. „Wahrscheinlich sogar ein paar Meter mehr“, so Kramarz. Wobei der Fokus für das Gros der Teilnehmer, ja sicher nicht auf die Zeit und ihre Vergleichbarkeit liegen wird. Klar ist, der Schwebebahnlauf ist für Wuppertal inzwischen auch zum Werbefaktor geworden. „Weil viele Läufer aus anderen Städten teilnehmen hat der Lauf eine enorme Wirkung nach außen, hat sich als Marke etabliert. Das hatte ich vor Jahren nicht so erwartet“, sagt Frank Echterhoff vom Stadtmarketing. Auch die derzeitige Strecke habe sich bewährt.

Am 18. Juni wird es noch eine Sicherheitsbesprechung aller beteiligten Organisationen geben. Wie hoch am Veranstaltungstag etwa das Polizeiaufkommen sein wird wollte Stefan Weiand, Sprecher der Wuppertaler Polizei auch aus taktischen Gründen nicht sagen, versprach aber eine adäquaten Kräfteeinsatz: „Wir gehen nach wie vor von einer erhöhten abstrakten Gefährdungslage aus. Auf Veranstaltungen dieser Größenordnung bereiten wir uns natürlich gut vor. In drei Wochen ist es dann so weit und bis dahin für alle Beteiligten noch viel zu tun.

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