Mit einem Heimsieg über den HSV Krefeld könnte der RSC Cronenberg am Samstag die Tabellenführung erobern.

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Jens Behrendt wird dem RSC aus beruflichen Gründen nicht mehr in allen Spielen zur Verfügung stehen und ist nicht mehr Sportlicher Leiter.

Jens Behrendt wird dem RSC aus beruflichen Gründen nicht mehr in allen Spielen zur Verfügung stehen und ist nicht mehr Sportlicher Leiter.

Uwe Schinkel

Jens Behrendt wird dem RSC aus beruflichen Gründen nicht mehr in allen Spielen zur Verfügung stehen und ist nicht mehr Sportlicher Leiter.

Wuppertal. Mit einem Heimspiel gegen den HSV Krefeld am Samstag um 15.30 Uhr in der Alfred-Henckels-Halle beginnt für den Deutschen Meister RSC Cronenberg das Rollhockeyjahr 2013. Vor der sportlich durchaus lösbaren Aufgabe fordert RSC-Trainer Sven Steup allerdings volle Konzentration: „Für uns beginnt mit dem Spiel auch die heiße Phase der Titelverteidigung.“

Das könnte der bisher ungeschlagene Tabellenzweite durch einen Sieg auch in der Tabelle dokumentieren, in der der RSC in Lauerstellung hinter Germania Herringen und vier Punkte vor dem großen Konkurrenten ERG Iserlohn liegt. Mit drei Punkten würden die Cronenberger nämlich erst einmal die Tabellenführung übernehmen, da Herringen spielfrei ist.

Einspielen für die heiße Phase der Meisterschaft und die Europaliga

In der Vorbereitung, die nach zweiwöchiger Weihnachtspause seit einer Woche läuft, fehlte Jens Behrendt, der aus beruflichen Gründen (siehe Infokasten) auch am Samstagnachmittag nicht dabei sein kann. „Sonst sind alle Spieler an Bord“, betont Trainer Sven Steup. Mit einem Sieg und einem guten Spiel wolle sich die Mannschaft auch auf das schwere Europaliga-Heimspiel gegen die Spanier von Reus Deportiu am folgenden Wochenende vorbereiten.

Krefeld kämpft in dieser Saison gegen den Abstieg und ringt um jeden Punkt. Zuletzt gab es beim 7:7 gegen den SC Bison Calenberg einen erfreulichen Aufwärtstrend. Trainer Jörg Kluschewski, der mit den jährlichen Abgängen seiner besten Spieler nach Walsum und Düsseldorf hadert, will mit seiner jungen Mannschaft diese Richtung auch in Wuppertal fortsetzen. Einen starken Eindruck hinterließ im Hinspiel ebenfalls U20-Nationalkeeper Fynn Hilbertz.

Für eine unangenehme Überraschung sorgte beim RSC Cronenberg Jens Behrendt in der ersten Januarwoche. Der Sportliche Leiter des Rollhockey-Bundesligisten hat sein Amt niedergelegt. Durch eine berufliche Veränderung müsse er seinen Wohnsitz aus der Region Wuppertal/Remscheid nach Freiburg verlegen und könne sein Amt deshalb nicht mehr wahrnehmen. Der RSC-Vorsitzende Peter Stroucken bedauert das sehr: „Jens hinterlässt im RSC-Vorstand eine große Lücke, denn er hat diese Arbeit hervorragend gemeistert und viele Impulse gesetzt. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Ein Trost bleibt uns, denn als Spieler bleibt er uns in den wichtigsten Spielen dieser Saison erhalten.“ Für den RSC stellt sich nun die Aufgabe, möglichst schnell einen geeigneten Nachfolger für die Position des Sportlichen Leiters zu finden.

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