Am Samstag (15.30 Uhr) trifft der RSC in der Henckels-Halle auf die RESG Walsum.

Die „Löwen“ des RSC wollen sich beim Kampf um die Play-offs keine Ausrutscher mehr erlauben.
Die „Löwen“ des RSC wollen sich beim Kampf um die Play-offs keine Ausrutscher mehr erlauben.

Die „Löwen“ des RSC wollen sich beim Kampf um die Play-offs keine Ausrutscher mehr erlauben.

Uwe Schinkel

Die „Löwen“ des RSC wollen sich beim Kampf um die Play-offs keine Ausrutscher mehr erlauben.

Wuppertal. Das Topspiel der Rollhockey-Bundesliga steht am morgigen Samstagnachmittag um 15.30 Uhr in der Alfred-Henckels-Halle an: Der amtierende Pokalsieger RSC Cronenberg erwartet den deutschen Rekordmeister RESG Walsum.

Die "Löwen" des RSC hatten in dieser Saison mit Verletzungen und Erkrankungen viel Pech und rangieren daher auf Platz vier der Tabelle. Die RESG Walsum ist dagegen im Aufwind. Am vergangenen Spieltag gelang den Duisburgern durch ein 5:2 über den amtierenden Meister ERG Iserlohn der Sprung auf Tabellenplatz zwei.

Aufgrund dieser Situation wird deutlich, dass die Löwen gegen die "Roten Teufel" vom Niederrhein unbedingt punkten müssen, um sich von Rang vier weiter nach vorne zu schieben und ihre Ausgangssituation vor den Play-offs zu verbessern. Dies dürfte besonders schwer werden gegen eine Walsumer Mannschaft, die zurzeit ihre Erfolge im europäischen CERS-Pokal und in der Bundesliga genießt.

Optimismus ist bei den Löwen wieder eingekehrt, dass zum schweren Spiel am Samstagnachmittag der lange verletzte Torjäger Jan Velte und Lowie Boogers wieder zur Verfügung stehen. Das Fehlen der beiden Stützen machte sich in den vergangenen Spielen deutlich bemerkbar.

Allerdings gehen beide noch mit deutlichen Trainingsrückständen ins Spiel, so dass RSC-Coach Arjan van Gerven die beiden noch nicht voll belasten kann und ihnen wohl häufiger als gewohnt eine Verschnaufpause gönnen dürfte.

Ganz wichtig wird für die "Löwen" aber auch die Form von Keeper Marc Berenbeck sein, denn die Walsumer Stürmer sind für ihre gefährlichen Schüsse bekannt. Die entscheidenden Tore erhofft sich der RSC von Marco Bernadowitz und Mannschaftskapitän Thomas Haupt.

Auf der Walsumer Bank sitzt ein alter Cronenberger Bekannter: Freddy Grijssels spielte und trainierte mehrere Jahre beim RSC und schwingt nun das Zepter beim Rekordmeister.

Im Tor hat Grijssels die Qual der Wahl zwischen Jan Kutsche, Rainer Lorz und Christopher Paß. Auf dem Feld führt der niederländische Nationalspieler Robbie van Doren bei den Gästen Regie.

Aktueller deutscher Nationalspieler bei der RESG ist momentan nur Daniel Kutschka, doch drängen mit Philipp Kluge, Kay Hövelmann oder Benjamin Nusch weitere Akteure nach vorne, die ihr Talent sicher auch am Samstag in der Henckels-Halle zeigen wollen. red

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