Die Löwen aus Cronenberg drehen mit zwei Siegen gegen den VfB Remscheid in eigener Halle den Spieß noch um.

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Der Kolumbianer Diego Ochoa bringt Dynamik ins Spiel der Cronenberger. Noch sind die Laufwege nicht optimal abgestimmt.

Der Kolumbianer Diego Ochoa bringt Dynamik ins Spiel der Cronenberger. Noch sind die Laufwege nicht optimal abgestimmt.

Andreas Fischer

Der Kolumbianer Diego Ochoa bringt Dynamik ins Spiel der Cronenberger. Noch sind die Laufwege nicht optimal abgestimmt.

Wuppertal. Im zweiten Halbfinale am Samstagnachmittag besiegte der RSC den VfB Remscheid mit 3:2 und erzwang damit eine dritte Begegnung.

Das dritte Match wurde am Sonntag ebenfalls in der Alfred-Henckels-Halle ausgetragen und erneut siegten die Löwen, diesmal mit 2:1. Im Halbfinale treffen sie nun auf Germania Herringen. Das erste Match findet am kommenden Samstag (2. Mai) um 15.30 Uhr in der RSC-Halle statt. Im zweiten Halbfinale trifft die RESG Walsum auf die ERG Iserlohn.

Erleichterung bei den RSC-Fans nach dem ersten Match, das der RSC knapp mit 3:2 für sich entschied. Die Schlussphase wurde zu einer Zitterpartie, denn bis sieben Minuten vor Ende lagen die Löwen mit 3:0 vorne.

Jan Velte erzielte mit einem Abstauber auf Pass von Thomas Haupt die Führung. Sekunden vor der Pause erhöhte Marco Bernadowitz auf 2:0 mit einem platzierten Schuss. Ein herrliches Solo von Jan Velte brachte die 3:0-Führung.

Als Remscheids Coach Markus Franken auf Pressing umstellte, geriet die RSC-Abwehr mehrfach ins Wanken. Zunächst verkürzte Marcel Wiegershaus auf 3:1, und in der Schlussminute gelang Robin Selbach sogar noch der Anschlusstreffer. Nach bangen Schlusssekunden konnten die Fans endlich aufatmen und sich auf ein weiteres spannendes Aufeinandertreffen der beiden bergischen Rollhockey-Bundesligisten freuen.

Am Sonntag bot das Team von RSC-Coach Arjan van Gerven eine sehr starke erste Halbzeit. Schon in der ersten Minute deutete Marco Bernadowitz mit einem Pfostenschuss den Siegeswillen der Löwen an. In der vierten Minute schloss Jan Velte einen Angriff mit einem Schuss in den Winkel zur 1:0-Führung ab.

Ein Schönheitsfehler war allerdings, dass Remscheid in der gleichen Spielminute nach einer Unsicherheit in der Abwehr durch Markus Wilk zum Ausgleich kam. RSC-Mannschaftskapitän Thomas Haupt brachte sein Team mit einem platziert geschossenen Penalty erneut in Führung. Der RSC erspielte sich weitere Chancen, doch Tore wollten nicht mehr fallen.

In der zweiten Spielhälfte versuchte der VfB Remscheid erneut mit Pressing sein Glück. Doch diesmal hatte RSC-Coach Arjan van Gerven sein Team besser darauf eingestellt. So kam der RSC zu einer Reihe von Chancen.

VfB-Keeper Sebastian Wilk, der toll reagierte und mehrfach den Torschrei auf den Lippen der RSC-Fans erstickte, bot eine Klassepartie. Glück hatte der RSC, dass Remscheid ebenfalls seine Chancen nicht nutzte, denn dem hervorragend haltenden Marc Berenbeck standen in einigen Szenen auch Latte und Pfosten zur Seite.

Riesenjubel in der RSC-Halle, als das Schiedsrichterduo aus Hamm das Match abpfiff und der Einzug des RSC ins Halbfinale gesichert war.

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