Herringen spielt am Samstag in der Henckels-Halle. Der RSC will Platz vier verteidigen.

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RSC-Nationalspieler Bennis Nusch, zuletzt Torschütze im Europapokal, hofft auch morgen auf Tore.

RSC-Nationalspieler Bennis Nusch, zuletzt Torschütze im Europapokal, hofft auch morgen auf Tore.

Andreas  Fischer

RSC-Nationalspieler Bennis Nusch, zuletzt Torschütze im Europapokal, hofft auch morgen auf Tore.

Wuppertal. Das Top-Spiel der Rollhockey-Bundesliga steigt am Samstag um 15.30 Uhr in der Alfred-Henckels-Halle. Die Löwen des RSC Cronenberg empfangen als Tabellenvierter den amtierenden Deutschen Meister und aktuellen Spitzenreiter SKG Herringen. Das erste von zwei sehr schweren Spielen für die Cronenberger, die eine Woche später zum Tabellenzweiten Bison Calenberg müssen.

Starker Europapokal-Auftritt macht dem RSC Mut

Nach den starken Leistungen im Europapokal gegen den portugiesischen Proficlub OC Barcelos, als der RSC beim 2:5 lange auf Augenhöhe mitspielte, hofft RSC-Trainer Marc Berenbeck, dass sein Team daran anknüpfen kann. Sorgen bereiten ihm allerdings, dass einige Spieler im Kampfspiel gegen die Portugiesen Blessuren davongetragen hatten. Physiotherapeutin Nadine Schlesinger hatte in dieser Woche alle Hände voll zu tun, alle Akteure gegen Herringen wieder einsatzbereit zu machen.

Für den RSC wäre ein Erfolg über den Deutschen Meister nicht nur im Hinblick auf die Verteidigung des vierten Tabellenplatzes wichtig, sondern auch, was das Prestige angeht. Die jüngsten Begegnungen gegen Herringen gingen verloren. Besonders die beiden deutlichen Niederlagen in den Meisterschaftsfinals im Frühjahr schmerzen noch mächtig.

Herringen kommt mit sechs deutschen Nationalspielern

„Wir wollen beweisen, dass Herringen nicht jedes Spiel gegen uns gewinnt“, sagt RSC-Sportwart Michael Lützenkirchen. „Es wird ein ausgeglichenes Spiel werden, wobei es insbesondere auf unsere Abwehr ankommen wird“, ergänzt RSC-Coach Mark Berenbeck, der die Herringer Stärken bestens kennt. Mit den beiden Torhütern Maurice Michler und Timo Tegethoff, den Feldspielern Lucas und Kevin Karschau sowie Liam Hages hat Berenbeck, der gleichzeitig Nationaltrainer ist, gleich fünf Herringer in den vorläufigen WM-Kader berufen. Hinzu kommt noch Robin Schulz als sechster Nationalspieler, der aber auf die WM aus beruflichen Gründen verzichten muss.

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