In einem spannenden Spiel trennen sich der VfB Remscheid und der RSC Cronenberg 4:4.

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Es war ein packendes Derby. Das musste auch Doppel-Torschütze Thomas Haupt (vorn) erfahren.

Es war ein packendes Derby. Das musste auch Doppel-Torschütze Thomas Haupt (vorn) erfahren.

Holger Battefeld

Es war ein packendes Derby. Das musste auch Doppel-Torschütze Thomas Haupt (vorn) erfahren.

Wuppertal. Ein sehenswertes Kapitel fügten der RSC Cronenberg und der VfB Remscheid am Samstag der langen Derby-Geschichte beider Teams in der Rollhockey-Bundesliga hinzu. In der vollbesetzten Sporthalle Hackenberg lieferten sich beide einen offenen Schlagabtausch und trennten sich leistungsgerecht mit 4:4.

Durch den Punkt hält der RSC den Lokalnachbarn in der Tabelle auf Distanz und wahrt die Chance, sich in den kommenden Spielen weiter nach vorne zu arbeiten.

Die erste Großchance des Spiels besaßen die Löwen, doch Remscheids Torwart Sebastian Wilk konnte den harten Schuss von Marco Bernadowitz so gerade noch vor der Linie erreichen. Dann nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand und schafften durch Robin Selbach den Führungstreffer und erhöhten wenig später nach einem schnellen Konter.

Auf der Gegenseite verschoss der RSC einen Penalty, kam aber durch Kapitän Thomas Haupt zum Anschlusstreffer. Jetzt hatte der RSC deutlich die Oberhand. Noch vor der Pause drehten Marco Bernadowitz mit einem herrlichen Treffer und Thomas Haupt mit seinem zweiten Tor das Ergebnis um.

Doch Remscheid kam hoch motiviert aus der Kabine. VfB-Kapitän Markus Wilk traf mit einem Schuss RSC-Keeper Marc Berenbeck im Rücken, von wo der Ball etwas unglücklich zum 3:3 ins Netz prallte.

V. Martins, S.Wilk, M. Wilk, Y.Peinke, Selbach, J. Peinke, Nikolajko, M. Martins, Kuhn. RSC Berenbeck, Jötten, Schmahl, Schinkowski, Richter, Haupt, Bernadowitz, Sariol, Brandt, Boogers

1:0 Selbach (6.), 2:0 J. Peinke (11.), 2:1 Haupt (14.), 2:2 Bernadowitz (17.), 2:3 Haupt (22.), 3:3 M. Wilk (27.), 3:4 Bernadowitz (46.), 4:4 J. Peinke (46.)

Nun stand das Spiel auf des Messers Schneide. Beide Teams erarbeiteten sich gute Chancen, doch die Torhüter blieben Herr der Lage. Bis vier Minuten vor Schluss: Da wurde Marco Bernadowitz herrlich angespielt und hämmerte den Ball aus kurzer Entfernung in die Maschen.

Doch die Freude der RSC-Fans hielt nicht lange an, denn Julian Peinke nutzte einen Abpraller zum sofortigen Ausgleich. Aus nicht ersichtlichen Gründen verweigerten die Schiedsrichter kurz vor Ende des Spiels einem RSC-Tor die Anerkennung.

Die bergischen Rollhockey-Fans dürfen sich schon jetzt auf das erneute Aufeinandertreffen beider Teams im Pokal-Achtelfinale am 28. Februar freuen.

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