Für den RSC ist es eine goldige Saison. Souverän holten Damen wie Herren den Deutschen Pokal. Für die Damen ist es das Double, die Herren können nachlegen.

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Da sind die Pötte. Nachdem die Herren bereits tags zuvor den Pokalsieg klar gemacht hatten, wurde am Montag mit den Damen gefeiert.

Da sind die Pötte. Nachdem die Herren bereits tags zuvor den Pokalsieg klar gemacht hatten, wurde am Montag mit den Damen gefeiert.

Wolfgang Westerholz

Da sind die Pötte. Nachdem die Herren bereits tags zuvor den Pokalsieg klar gemacht hatten, wurde am Montag mit den Damen gefeiert.

Wuppertal. In der Henckels-Halle knallten gestern die Sektkorken. Denn nachdem sich die Löwen mit einem nie gefährdeten 9:2-Erfolg bei Rekordmeister RESG Walsum ihren inzwischen zehnten DRIV-Pokal-Sieg bereits am Pfingstsonntag gesichert hatten, zogen die Damen des RSC Cronenberg gestern nach.

Es war ein Sieg der besonderen Art. Den Dörper Cats gelang mit dem souverän herausgespielten 8:0 gegen die Niederländerinnen von RC de Lichtstad sogar das Double - Erfolg in Meisterschaft und Pokal.

Die Überlegenheit des Teams von Trainer Michael Witt im deutschen Damen-Rollhockey wird dadurch unterstrichen, dass das Team um Kapitän Beata Geismann das Kunststück fertig brachte, alle Pflichtspiele in der Saison zu gewinnen. Weißer kann eine Weste nicht sein. Da schmeckte der Siegersekt besonders gut.

Von den rund 300 Fans gab es verdient stehende Ovationen bei der Siegerehrung, die Staffelleiter Walter Niestreu sowie Vorsitzender Peter Stroucken und Frauenwartin Claudia Reinert vornahmen. Zum DRIV-Pokal gab es für die Dörper Cats auch noch den Fairnesspokal und Beata Geismann wurde mit dem Pokal für die erfolgreichste Torschützin ausgezeichnet.

Lichtstad-Trainer Trudo van Germert, der vor dem Spiel noch vorsichtigen Optimismus mit der Bemerkung ausgestrahlt hatte: "Der Ball ist rund. Wir haben unsere Chance", musste nach den für sein Team deprimierenden 50Minuten einräumen: "Cronenberg hat ein tolles Finale gespielt. Ich gratuliere herzlich."

Svenja Runge, Beata Geismann und Torfrau Caro Reinert, die keinen Gegentreffer zuließ, sahen die Gründe für den gestrigen Erfolg darin, "dass wir unser Spiel mit schnellen Ballpassagen und druckvoller Offensive voll umsetzen konnten."

Herren-Trainer Sven Steup hatte ebenfalls allen Grund zur Freude über die Leistung seines Teams gegen Walsum: "Ich habe zwei begeisternde Spiele meiner Mannschaft gesehen. Wir haben den Pokalsieg absolut verdient."

Und seine Mannschaft kann noch nachlegen. Am kommenden Samstag folgt mit dem zweiten Halbfinalspiel gegen Herringen (Hinspiel 1:0 für den RSC ) in der Henckels-Halle schon das nächste "Endspiel". Natürlich hofft Steup auf den Finaleinzug - und vielleicht kann in Cronenberg ja in diesem Jahr das doppelte Double gefeiert werden.

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