Europapokal: Toller Auftritt der RSC-Damen beim 5:8 gegen Viareggio.

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Europapokal-Flair gab es bereits vor dem Spiel beim effektvollen Einlaufen der Cats in die Alfred-Henckels-Halle.

Europapokal-Flair gab es bereits vor dem Spiel beim effektvollen Einlaufen der Cats in die Alfred-Henckels-Halle.

Andreas Fischer

Europapokal-Flair gab es bereits vor dem Spiel beim effektvollen Einlaufen der Cats in die Alfred-Henckels-Halle.

Wuppertal. Sie waren bestens eingestellt, bis in die Haarspitzen motiviert und gingen bis ans Limit. Trotzdem mussten sich die Dörper-Cats in einem rasanten Qualifikationsspiel zum Womens European Cup 2009 den Italienerinnen von SPV Viareggio mit 5:8 (3:5) geschlagen geben. Es war der erste internationale Auftritt des RSC-Damenteams vor heimischem Publikum. Rund 250 Fans bildeten eine stimmungsvolle Kulisse im letzten Spiel des Dreifach-Spieltages in Cronenberg. Die Cats erwischten einen guten Start und gingen durch einen platzierten Schuss von Beata Geismann nach sieben Minuten in Führung. Die Halle tobte, aber die Damen aus der Toskana blieben cool und erzielten kaum zwei Minuten später den Ausgleich. Nachdem Beata Geismann zuvor frei an der Gästetorhüterin gescheitert war, schlugen die lauftechnisch und spielstarken Roller-Ladies aus Italien erneut zu. Torjägerin Geismann egalisierte zwar in der 19. Minute mit einem Schrägschuss, doch ein Eigentor, an dem es für Cronenbergs starke Torhüterin Anastasia Schmitz nichts zu halten gab, brachte die erneute Gäste-Führung. Pech für die Cats. Die Gäste, angetrieben von ihrer besten Spielerin Julia Galeassi, wurden in dem hochklassigen Spiel immer stärker. Nach zwei Treffern von Galeassi bei einem Gegentreffer von Kelly Heesch und zwei Pfostenknallern von Geismann, die mit viel Power den direkten Weg zum Tor suchte und neben der kampfstarken Natascha Kluschewski auffälligste RSC-Spielerin war, hieß es zur Pause 3:5. Nach dem Wechsel blieb das Spiel torreich - bei zunehmenden Vorteilen für die mannschaftlich reiferen Gäste, die in der Anfangsformation durchspielten. Nationalspielerin Inga Wichard, die aus Karlsruhe angereist war, hatte gute Szenen, konnte sich aber genau wie Kelly Heesch, Bianca Tremmel und Svenja Runge nicht entscheidend durchsetzen. Nachdem Julia Galeassi bei einem weiteren Gegentor von Beata Geismann den Vorsprung der abgeklärt spielenden Gäste auf 7:4 erhöht hatte, war das Spiel entschieden. Viareggio erzielte noch das 8:4. In der Schlussminute sorgte die nie aufsteckende Natascha Kluschewski nach energischer Einzelleistung für den Endstand. Beide Teams wurden für ein tolles Rollhockey-Spiel mit viel Beifall verabschiedet. Cats: Anastasia Schmitz, Silvia Schröder, Svenja Runge, Natscha Kluschewski (1), Bianca Tremmel, Gina Behnke, Inga Wichardt, Beata Geismann (3), Nora Pauly und Kelly Heesch (1). es

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