In der Uni-Halle findet im September die EM statt. Vorbereitungen sind angelaufen.

Vorfreude: Nationalcoach Sven Steup glaubt an eine attraktive EM in der Uni-Halle. (Archiv
Vorfreude: Nationalcoach Sven Steup glaubt an eine attraktive EM in der Uni-Halle. (Archiv

Vorfreude: Nationalcoach Sven Steup glaubt an eine attraktive EM in der Uni-Halle. (Archiv

Wolfgang Westerholz

Vorfreude: Nationalcoach Sven Steup glaubt an eine attraktive EM in der Uni-Halle. (Archiv

Wuppertal. Der Countdown zur 49. Rollhockey-Europameisterschaft (6.bis 11. September) in der Wuppertaler Uni-Halle läuft. Das sportliche Großereignis wird vom zehnfachen deutschen Meister RSCCronenberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal ausgerichtet. Die Cronenberger Rollsportler holten in den vergangenen Jahren mehrfach internationale Meisterschaften in die bergische Metropole.

Zum Beispiel die Damen-Weltmeisterschaft 2004 und die Herren-Weltmeisterschaft, an der im September 1997 zwölf Nationen aus drei Kontinenten teilnahmen. Neun Tage war Wuppertal damals der Nabel der Rollhockey-Welt. Im Finale besiegte Italien sensationell Weltmeister Argentinien vor 2700 Zuschauern mit 5:0. 20000Zuschauer sorgten 1997 dafür, dass die finanzielle Kalkulation der Ausrichter aufging.

Alle in Europa führenden Nationen dieser ebenso rasanten wie spannenden Sportart werden in September um den begehrten Titel kämpfen, der nur alle zwei Jahre ausgespielt wird. Allen voran die Rollhockey-Rastellis von der iberischen Halbinsel, Titelverteidiger Spanien ebenso wie die Profis aus Portugal. Den Teams aus Italien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland, die Nationaltrainer und RSC-Coach Sven Steup betreut, werden neben Niederlande, England, Österreich und Andorra von den Experten gute Außenseiterchancen eingeräumt.

"Wir freuen uns auf spannende Spiele und hoffen auf eine ähnlich tolle Zuschauerresonanz wie 1997", sagt RSC-Präsident Peter Stroucken, der seine Mitstreiter im Rahmen einer ersten Sitzung auf das Topereignis eingestimmt hat. Im nächsten Schritt werden nun die Sponsoren angesprochen, um den finanziellen Rahmen so weit wie möglich sicherzustellen.

Ein attraktives Rahmenprogramm soll neben dem sportlichen Top-Angebot den Namen Wuppertals in ganz Europa bekannter machen. Denn die führenden Rollhockey-Nationen werden mit eigenen Rundfunk- und Fernsehteams täglich live aus Wuppertal berichten. "Wir hoffen, dass die Wuppertaler diese attraktive Veranstaltung annehmen werden. Es lohnt sich mit Sicherheit, in die Uni-Halle zu kommen", sagt Sven Steup, der ehrgeizige sportliche Pläne hat. "Wir wollen um eine Medaillen spielen. Das ist ein hohes Ziel, keine Frage. Aber die Jungs hauen sich dafür richtig rein", sagt Steup.

Aktuell gehören 18 Spieler zum erweiterten Nationalmannschaftskader (fünf RSC-Akteure). Nur zehn kann Steup für die EM berufen.

Ende März steht die nächste Leistungsdiagnostik an. Am 15. Juli beginnt die heiße Phase der achtwöchigen Vorbereitung.

Wuppertal ist übrigens bei Rollhockey-Kennern in Europa ein fester Begriff. "Die Teams wissen, dass hier alles bestens durchorganisiert sein wird und freuen sich auf die Europameisterschaft in der Uni-Halle", sagt Steup, der sich neben der sportlichen Aufgabe auch im Organisationskomitee um die Sponsorensuche kümmert.

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