Wuppertaler trainierten in Soest. Janke-Schwestern in der Halle und im Gelände aktiv.

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Die Endspurt-Fahrer (ganz links auch Simona Janke) vor ihrer Abfahrt ins Trainingslager nach Soest.

Die Endspurt-Fahrer (ganz links auch Simona Janke) vor ihrer Abfahrt ins Trainingslager nach Soest.

Andreas Fischer

Die Endspurt-Fahrer (ganz links auch Simona Janke) vor ihrer Abfahrt ins Trainingslager nach Soest.

Wuppertal. Die Radsportler von Endspurt 08 bereiten sich auf die neue Saison vor. Von Wuppertal aus ging es ins Trainingslager nach Soest. Da das Wetter mitspielte, gab es einen Schlenker durchs Sauerland. Von der Soester Jugendherberge aus fanden dann Ausfahrten mit theoretischer Renntaktik und gemeinsamer Freizeit statt.

Mancher Teilnehmer absolvierte an zwei Tagen inklusive An- und Abfahrt 320 Kilometer, wobei Fachwart Achim Janke zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr bei den schwächeren Fahrern keinen falschen Ehrgeiz aufkommen ließ. Denn der vereinseigene Begleitbus war auf allen Kilometern mit dabei und nahm unterwegs entkräftete Sportler auf.

Mit zu den stärksten Aktiven gehörte Bundesliga-Fahrerin Simona Janke (19, Koga-Miyata-Cycling-Team), die die intensivste Vorbereitung im Winter gehabt hat. Höhepunkt war dabei die Teilnahme Mitte Januar bei den Bremer Sixdays, in deren Rahmen die Frauen vier Disziplinen austrugen. Die Leistungen der Wuppertalerin waren teilweise sehr gut, die Ergebnisse gegen europäischen Top-Fahrerinnen aber nur mittelmäßig.

Als es nach dem Punktefahren, Scratch und Ausscheidungsfahren für die Elitefahrerinnen hinter dem Derny (Motorrad) um den Gesamtsieg ging, war Simona Janke in der Gesamtwertung schon weit abgeschlagen. Doch schon alleine die Teilnahme an dem Wettbewerb und die Erfahrungen, die sie im Feld zusammen mit Julie Leth (Dänemark), Lucy Garner (Großbritannien) oder der Russin Alina Bondarenko sammeln konnte, sind unbezahlbar.

Und immerhin wurde sie in der Endabrechnung in der Gruppe der Ränge sieben bis zwölf auch nicht als Letzte geführt. Weitere Einladungen zu ähnlichen Veranstaltungen sind nicht ausgeschlossen.

Dorothee Janke (23) holte sich ihre Kondition für die Straßensaison im Gelände. Bei insgesamt 16 Crossrennen startete die älteste der Janke-Schwestern, darunter beim Weser-Ems-Cup mit zehn Läufen und der deutschen Meisterschaft in Brandenburg, wo Dorothee Janke als zweitbeste Sportlerin aus Nordrhein-Westfalen auf Platz 20 kam.

Beste Voraussetzungen also für die Wuppertaler Rennfahrer(innen) für die kommende Straßensaison, welche Mitte dieses Monats beginnt und mit Köln-Schuld-Frechen am 25. März einen echten Frühjahrsklassiker zu bieten hat.

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