Kevin Vogel siegt beim Eliterennen „Rund in Wuppertal“. Keke Dörnbach auf dem zweiten Rang.

Keke Dörnbach (r.) zog den späteren Sieger Kevin Vogel vom Feld weg. Im Finale musste sich der gebürtige Wuppertaler mit dem zweiten Platz zufrieden geben.
Keke Dörnbach (r.) zog den späteren Sieger Kevin Vogel vom Feld weg. Im Finale musste sich der gebürtige Wuppertaler mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Keke Dörnbach (r.) zog den späteren Sieger Kevin Vogel vom Feld weg. Im Finale musste sich der gebürtige Wuppertaler mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Uwe Schinkel

Keke Dörnbach (r.) zog den späteren Sieger Kevin Vogel vom Feld weg. Im Finale musste sich der gebürtige Wuppertaler mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Wuppertal. Das Eliterennen von "Rund in Wuppertal" wurde in einem Zweier-Duell entschieden, bei dem Kevin Vogel aus Bad Hersfeld als der stärkere und glücklichere Fahrer hervorging und somit den "Preis der Stadtsparkasse" in Langerfeld gewann.

Zusammen mit Vogel hatten Keke Dörnbach (Sturmvogel Bonn; Zweiter) und Marius Prünte aus Unna (Dritter) vom Start weg die restlichen, teilweise sehr namhaften Fahrer düpiert. Das Trio überrundete in der ersten Rennhälfte das restliche Feld. Bis zum Rundenverlust schien hier die Devise "Abwarten und Teetrinken" ausgegeben worden zu sein.

Nach der Massenüberrundung geht die Post ab

Doch direkt nach der Massenüberrundung ging die Post ab, überraschenderweise erneut unter Leitung des Spitzentrios. Mitfavoriten wie der Vorjahressieger Robert Sydlik (Endspurt 08), der später auf dem 9.Platz landete, Alexander Gajewiak (Bocholt, Achter) oder Marc van der Wielen (Elfter) hatten sich die Entstehung der Vorentscheidung von zu weit hinten angeschaut und mussten sich zum Schluss mit einem hinteren Rang begnügen.

Ganz anders dagegen Keke Dörnbach. Der aus Wuppertal stammende 24-Jährige hatte als aktivster Fahrer des Tages den ersten Vorstoß initiiert und sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Nach seinem Sieg im C-Klasse-Rennen von 2009 scheint sich der Rundkurs um die Fleute zu seinem "Wohnzimmer" zu entwickeln.

Dass es in diesem Jahr für den inzwischen zum A-Fahrer aufgestiegenen Dörnbach nicht zum Sieg reichte, lag an einer taktischen Raffinesse Vogels. Denn als der Regen einsetzte und sich das Feld selbst zerlegte, setzte der spätere Sieger zu einer zweiten Attacke an und wurde so zum alleinigen Führenden.

1. Kevin Vogel ( RSVFrisch Auf Bad Hersfeld)
2. Keke Dörnbach ( RSC Sturmvogel Bonn)
3. Marius Prünte ( RSV Unna)
4. Axel Hauschke (RSV Frisch Auf Bad Hersfeld)
5. Lars Pria ( Österreich)
6. Tim Gajewiak ( RC Bocholt)
7. Fabian Genuit ( Weiße Wölfe Merzing)
8. Alexander Gajewiak ( RCBocholt)
9. Robert Sydlik ( Endspurt 08)
10. Marco Müller (Radsport Team Köln).

1. Christian Dörfer ( RVDüren)
2. Erik Fischer ( RV Blitz Spich)
3. Franz Labbé ( Radsportteam Essen)
4. Andreas Schulz (Sturm Hombruch)
5. Anno Dallmann (Squadra Colonia)
6. Michael Witte ( BW Bucholz)
7. Christian Noll ( Velo-Club Neuwied)
8. Moritz Kranz ( RSVTeam Siebengebirge)
9. Norbert Braun (Hannoverscher Rad-Sport-Club)
10. Christoph Kirszniak (Squadra Colonia).

Nach dieser Rennphase waren alle verbliebenen Elitefahrer auf dem Ein-Kilometer-Kurs verstreut und der Wettfahrausschuss griff im Finale auf ein bewährtes Mittel zurück. Bis auf die vorderen sieben Fahrer hatten die Sportler eine Rennverkürzung hinzunehmen. Den Sprint um Platz acht gewann Gajewiak.

Zwei Fahrer spurten im Eliterennen um den Sieg

Zwei Runden vor der letzten Entscheidung um den Sieg spurteten die restlich Verbliebenen um Rang drei. Hierbei zehrte Prünte von seinem früh herausgefahrenen Vorsprung. Danach gehörte die Bühne Vogel und Dörnbach, wobei Vogel die herausgefahrenen Meter sicher nach Hause bringen konnte.

Der Renntag mit sieben Leistungsklassen wird wohl als ein sehr anspruchsvoller in die Statistiken eingehen. So erforderten Änderungen in den Starterlisten die Aufmerksamkeit des Publikums heraus. Das galt auch für die Lösung des Wettfahrausschusses, auf dem engen Rundkurs den erforderlichen Platz für ein Finale durch Entzerrung zu schaffen. Gleich zwei Mal wurde dieser Weg gewählt.

Wie beschrieben im Eliterennen gab es auch bei den Amateuren C einen "Showdown" der Führenden. Hier siegte Christian Dörfer aus Düren in einem Vierkampf und ist ab sofort B-Fahrer. Die Ergebnisse der anderen Klassen, auch die weiteren Platzierungen der Wuppertaler Sportler, folgen in der Dienstag-Ausgabe.

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