Die 16-Jährige Fechterin Olivia Matondo erhielt den Preis als größtes Wuppertaler Sporttalent 2014.

Triangulum
Olivia Matondo freute sich über die Auszeichnung Triangulum und versprach, sie als weiteren Ansporn zu nehmen.

Olivia Matondo freute sich über die Auszeichnung Triangulum und versprach, sie als weiteren Ansporn zu nehmen.

Stefan Fries

Olivia Matondo freute sich über die Auszeichnung Triangulum und versprach, sie als weiteren Ansporn zu nehmen.

Wuppertal. Dass sie nicht nur auf der Planche eine gute Figur macht, bewies Degenfechterin Olivia Matondo am Mittwoch bei der Verleihung des Triangulums in der Sparkasse Langerfeld. Dort erhielt das 16-jährige Aushängeschild des Wuppertaler Fechtclubs die Auszeichnung als größtes Wuppertaler Nachwuchstalent 2014, die der TV Beyeröhde bereits zum 31. Mal verlieh. Sie beeindruckte dabei nicht nur durch ihre Erfolge, sondern auch durch ihr sympathisches Auftreten.

„Das ermutigt mich, weiterzumachen mit so viel Elan wie zuvor und ein bisschen mehr sogar“, sagte die aktuell Siebte der Deutschen A-Jugend-Rangliste, nachdem ihr Oberbürgermeister Peter Jung das Goldene Triangulum-Kettchen umgelegt hatte. „Auf Augenhöhe“, wie Jung vor Gästen aus Sport und Politik vergnügt bemerkte, denn die 1,80 Meter große Preisträgerein hatte ihre Größe mit hohen Absätzen noch unterstrichen und bewegte sich darauf mit Grazie.

Auf Augenhöhe mit Oberbürgermeister Jung

Dass Sie auch Humor hat, bewies Olivia Matondo auf Jungs Bemerkung, er habe gehört, dass es Mantondos Traum sei, einmal bei Olympia anzutreten. „Für 2016 wird das wohl etwas eng“, scherzte sie und konnte sich gar nicht daran erinnern, dass sie diesen Traum einmal öffentlich geäußert habe.

Andererseits musste sie nicht lang nachdenken, um zu wissen, dass Olympia 2020 in Tokio stattfindet. Und sie hat bereits gezeigt, dass sie Ziele schnell erreichen kann. Mit dem Fechten begann Matondo schließlich erst vor vier Jahren, angeregt durch einen Feriensportkurs.

„Ich freue mich, dass wir zum ersten Mal eine Fechterin auszeichnen konnten“, sagte Norbert Koch, der Vorsitzende des TV Beyeröhde. Stefan Hahner, als Filialleiter Gastgeber in der Sparkasse Langerfeld, lobte auch den Verein, der mit dem Triangulum nicht nur eigene Sportler auszeichne. Der Preis war 1984 im Zusammenwirken mit Stadt und Sparkasse entstanden, als man eine Auszeichung für TVB-Handballerin Steffi Osenberg gesucht hatte, die damals zur Jugendnationalspielerin wurde. Er hat sich aber längst verselbstständigt.

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