Landesligist scheitert gegen die zwei Klassen höhere SSVg Velbert mit 5:6.

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Mario Kraft führt den Ball. Außenseiter SSV Sudberg versteckte sich am Mittwoch Abend gegen den Favoriten aus Velbert nicht.

Mario Kraft führt den Ball. Außenseiter SSV Sudberg versteckte sich am Mittwoch Abend gegen den Favoriten aus Velbert nicht.

Andreas Fischer

Mario Kraft führt den Ball. Außenseiter SSV Sudberg versteckte sich am Mittwoch Abend gegen den Favoriten aus Velbert nicht.

Wuppertal. Tapfer gespielt, gut gespielt, an der Sensation geschnuppert - doch am Ende musste Landesligist SSV Sudberg am Mittwoch Abend im Achtelfinale des Niederrheinpokals gegen die zwei Klassen höher spielende SSVg Velbert doch noch passen.

2:2 (1:1) hatte es nach 90munteren Minuten vor 200 Zuschauern in der Sudberger Heinz-Schwaffertz-Arena geheißen. Und auch in der Verlängerung konnte sich der Favorit gegen die nun müden Hausherrn nicht durchsetzen.

Elfmeterschießen also, und da wäre Sudbergs starker Keeper Florian Ricken fast zum Helden geworden. Nachdem er Nigburs Elfmeter pariert hatte und Grün und Koppelberg trafen, führte Sudberg schon 4:2. Doch während Velbert im Anschluss alle weiteren Elfmeter verwandelte, scheiterten Grzybowski und Osmani (Außenpfosten). Fast hätte Ricken den letzten Elfer von Eraslan gehabt, wehrte ihn aber unglücklich in die andere Ecke ab.

"Es ist sensationell, was meine Mannschaft hier abgeliefert hat, schade, dass sie nicht belohnt wurde", meinte ein mitgenommener aber stolzer SSV-Trainer Alfonso del Queto anschließend.

In der Tat hatte sich seine Mannschaft auch durch die frühe Velberter Führung nicht irritieren lassen, war durch Alit Osmanis platzierten Schuss zum Ausgleich gekommen und für den Rest der ersten Hälfte sogar die spielbestimmende Mannschaft. Velbert zog sich zurück und hatte Glück, als Kacar kurz vor der Pause nach einem Foul an Ardian Krasniqi als letzter Mann nur die gelbe Karte sah.

Erst nach der Pause wurde der Favorit wieder offensiver und kam nach einem Freistoß durch Nigbur zur erneuten Führung. Doch Sudberg ließ sich wenig beeindrucken. Zehn Minuten später erzielte Gonzales Del Bonno mit einem gefühlvollen Schuss aus 16 Metern nach Vorarbeit von Osmani das 2:2. Es blieb spannend - bis im Elfmeterschießen der Glücklichere gewann.

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