Heutiger WSV-Gegner hat in der Liga bereits RWE geschlagen.

Wuppertal. Der FC Kray – Samstag um 15.30 Uhr im Stadion am Zoo Pokalgegner des Wuppertaler SV – hat seinen Worten Taten folgen lassen. Als der Verein aus dem Essener Osten 2013 nach lediglich einer Saison in der Regionalliga West wieder abstieg, da verkündete Präsident Günther Oberholz: „Mit den gemachten Erfahrungen werden wir uns beim nächsten Mal ganz sicher besser präsentieren.“

Zwar benötigte Kray ein Jahr später den Aufstiegsverzicht von Hönnepel-Niedermörmter, um in die Viertklassigkeit zurückkehren zu können. Dort aber haben die Grün-Blauen aus nun elf Spielen 14 Punkte geholt und damit bereits fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsregion. Dabei wurde sogar Rot-Weiß Essen an der eigenen Hafenstraße mit 4:2 bis auf die Knochen blamiert. Am vergangenen Sonntag gelang ein beachtliches 1:1 bei Alemannia Aachen.

„Dieses Spiel hat der Mannschaft nochmals einen Schub gegeben. Jedes Erfolgserlebnis lässt sie als Team zusammenwachsen und vergrößert den Glauben an die eigene Stärke“, sagte Trainer Michael Lorenz, dessen Bruder Stefan von 2009 bis 2012 für den WSV spielte. Samstag muss er jedoch mit den gesperrten Vincent Wagner, Ömer Akman und Ilias Elouriachi in allen Mannschaftsteilen auf Stammkräfte verzichten. „Das wird nicht leicht, zumal der WSV beim 5:1 gegen Hö-Nie eine beeindruckende Vorstellung gezeigt hat“, sagte der 35-jährige Lorenz und ergänzte: „Das wird wohl ein echter Pokal-Fight.“

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