Fußballverband Niederrhein gibt Gegner für Wuppertals Landes- und Bezirksligisten bekannt.

Der Fußballverband Niederrhein hat die Gruppeneinteilung auf Verbandsebene für die Saison 2018/19 vorgenommen und unter den sechs Wuppertaler Vertretern, zwei in der Landesliga Gruppe 1 und vier in der Bezirksliga Gruppe 2, für keine Überraschung und überwiegend Zustimmung gesorgt.

So bilden die beiden Wuppertaler Oberliga-Absteiger FSV Vohwinkel und Cronenberger SC in der Landesliga nun wieder ein starkes Gewicht. Favorit ist allerdings sowohl für den neuen FSV-Trainer Thomas Richter als auch für Cronenbergs Teammanager Dustin Hähner der Aufsteiger TVD Velbert, der sich mit viel Oberligaerfahrung verstärkt hat. Vom FSV sind bekanntlich Toni Zupo und Timm Esser dorthin gewechselt. Vom FC Remscheid kommt der Ex-Ronsdorfer Aleksandar Stanojevic mit der Empfehlung von 19 Saisontoren. Ein Wiedersehen gibt es mit Lutz Radojewski, Neffe von Cronenbergs Trainer Peter Radojewski und mit Ex-WSVer Hüseyfe Dogan, der neuer Velberter Trainer ist. Dustin Hähner traut aber auch dem weiteren Aufsteiger St. Tönis viel zu, dessen Sturmduo allein für 80 Tore verantwortlich gewesen war. „Mit Jochen Höfler habe ich selbst noch bei Uerdingen zusammengespielt“, so Hähner, der auch auf das Nachbarschaftsduell dem FC Remscheid gespannt ist. Auch Cronenberg will schließlich oben mitmischen.

Remscheid, Solingen und Düsseldorf – das ist Nachbarschaft, dazu kommen aber die oberligareif weiten Fahrten zum Niederrhein, etwa bis Kapellen oder Amern. „Das ist eben so, seit Gruppen zusammengelegt wurden“, sagt Thomas Richter. Das schreckt ihn ebensowenig ab wie die Tatsache, dass die Gruppe 19 statt 18 Mannschaften enthält. „Okay. 36 statt 34 Spiele, das muss man nehmen, wie es ist.“

In der Bezirksliga bleiben den Wuppertaler Vertretern diesmal die Fahrten nach Essen erspart. „Damit beginnen zum Glück auch sonntags die Spiele um 11 Uhr“, sagt Ronsdorfs Sportlicher Leiter Roman Benkert. Statt nach Schonnebeck, Steele oder zu Union und SSVg Velbert geht es jetzt für den TSV, Jägerhaus-Linde, den ASV und Aufsteiger SC Sonnborn vorwiegend Richtung Solingen, Remscheid, Langenfeld und Baumberg. Inwieweit der ASV, der einige erfahrene Spieler verliert und sich eher verjüngt, und Ronsdorf da in der Spitzengruppe mitmischen können, wird man sehen müssen. Benkert: „Top-Fünf ist in Ronsdorf ja immer irgendwie das Ziel.“ Dabei schätzt er die Konkurrenz in der neuen Gruppe sogar etwas stärker ein als im Essener Raum, zumal TVD Velbert und Frohnhausen ja aufgestiegen und deshalb nicht mehr in der Essener Bezirksliga-Gruppe sind. Andreas Krüger aus der Sportlichen Leitung des ASV findet es reizvoll, in der neuen Saison gegen viele andere Mannschaften zuspielen und kann deshalb der Änderung des Gruppenzuschnitts ebenfalls Positives abgewinnen.

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