Am Rande: Selbstkritik und Entschuldigung gegenüber den Fans für eine enttäuschende Leistung.

BHC-Trainer Raimo Wilde fand klare Worte zur Vorstellung seiner Mannschaft: "Für die erste Halbzeit kann ich mich nur entschuldigen. Das war eine Peinlichkeit. Wir haben nicht die Aggressivität an den Tag gelegt, die man gegen einen solchen Gegner haben muss. Auf der Torhüter-Position gab es zudem wie befürchtet klare Vorteile für Düsseldorf. Was die Schiedsrichter geboten haben, ist eines A-Kader-Gespanns nicht würdig."

HSG-Trainer Georgi Sviridenko war weit entfernt von Euphorie und gab sich wie gewohnt sachlich: "Den Grundstein für den klaren Sieg haben wir in der Abwehr zusammen mit klasse Torhüterleistungen gelegt. Das war über weite Strecken fast perfekt. Wichtig war aber auch, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht nachgelassen und konzentriert weitergespielt haben. Wir wussten schließlich, dass der BHC in dieser Saison schon mehrfach nach hohen Rückständen noch einmal zurück gekommen ist."

BHC-Torwart Chrischa Hannawald: "Unsere Leistung war absolut peinlich. Aber ich möchte noch etwas zur Schiedsrichterleistung loswerden. Dass sich ein A-Kader-Gespann so unter Druck setzen lässt, finde ich unglaublich. Aber auch mit anderen Schiedsrichtern wären wir heute chancenlos gewesen."

BHC-Spielmacher Mathias Fuchs war genau wie seine Mannschaftskollegen total niedergeschlagen: "Heute war so ein Tag, an dem bei uns nichts geklappt hat. Wir verwerfen vorne und hinten schnappen uns die Düsseldorfer die Abpraller weg. Außerdem hatten die Düsseldorfer natürlich einen sensationellen Torwart zwischen den Pfosten. Es tut mir leid für die vielen Zuschauer, die uns hier unterstützt haben und dann so eine hohe Niederlage miterleben müssen." LEN

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