Fußball-Oberligist spielt nach Bach-Abschied 1:1 gegen Speldorf.

Fußball-Oberligist spielt nach Bach-Abschied 1:1 gegen Speldorf.
Marvin Schneider (l.) und Bastian Hendricks dirigierten von der Bank aus und lobten nachher die Moral ihrer Mannschaft.

Marvin Schneider (l.) und Bastian Hendricks dirigierten von der Bank aus und lobten nachher die Moral ihrer Mannschaft.

Stefan Fries

Marvin Schneider (l.) und Bastian Hendricks dirigierten von der Bank aus und lobten nachher die Moral ihrer Mannschaft.

Nach einer turbulenten Woche beim FSV Vohwinkel, in der Trainer Marc Bach zunächst zum Saisonende seinen Posten zur Verfügung gestellte hatte und zwei Tage später seitens des Vereins mit sofortiger Wirkung freigestellt wurde, wurde die Negativserie von zehn Niederlagen in Serie am Sonntagnachmittag gestoppt. In einem spannenden und an Torchancen reichen Oberligaspiel sicherten sich die Füchse in der Schlussphase ein verdientes 1:1 (0:1)-Remis gegen den Tabellenneunten VfB Speldorf.

„Wir haben versucht, die Mannschaft auf das Sportliche zu fokussieren, nachdem die Dinge sich in der vergangenen Woche überschlagen haben“, sagten die beiden neuen verantwortlichen Trainer Marvin Schneider und Bastian Hendricks und fügten hinzu: „Wir ziehen den Hut vor dieser Mannschaft. Das war auch ein Punkt für die Moral.“ Die Gäste hatten erwartungsgemäß ein deutliches Plus an Spielkultur und demonstrierten in einigen Situationen ihre Torgefahr. Wie etwa nach einer Viertelstunde, als Maciej Szewczyk und Deniz Dominik Hotoglu Alexandrios Armen in Position gebracht hatten. Der scheiterte am ausgezeichnet reagierenden Asterios Karagiannis im Vohwinkler Tor. Sogar mit einer Triple-Chance konnten die Gäste Karagiannis nach etwa 20 Minuten nicht überwinden. Allerdings boten sich auch den Wuppertalern hochkarätige Möglichkeiten: Shun Terada brachte jedoch das Leder dreimal in aussichtsreicher Position nicht an Gäste-Keeper Kai Gröger vorbei (29., 31, 42.). In der 43. Minute sollte sich dieser Chancenwucher rächen: Patrick Dutschke ließ Dustin Kinkler aussteigen und flankte in den „Fünfer“, wo Pierre Nowitzki mit dem Kopf die Führung besorgte.

Shun Terada schaffte es auch kurz nach Wiederbeginn trotz glänzender Ausgangsposition nicht, das Leder im Tor zu versenken. Karagiannis hielt seine Mannschaft dank blitzartiger Reflexe in der 54. und 68. Minute weiter im Spiel. Zupo und Ryo Terada, sowie die nach rund einer Stunde eingewechselten Freddy Lühr und Atsushi Kanahashi machten vor dem Gäste-Tor mobil und drängten auf den Ausgleich. Dann kehrte das Glück zurück in die Lüntenbeck: als sich der bei den Gästen eingewechselte Andre Panz in der 87. Minute auf der linken Abwehrseite einen Ballverlust gegen Zupo leistete, marschierte der mit Tempo zur Grundlinie und passte an den Elfmeterpunkt. Lühr setzte das Leder volley ins Netz. FSV: Karagiannis, Kinkler, Winter, Cakolli, Sudano, Heinen (78. Götze), Mambasa, R. Terada, Lyttek (66.Lühr), Zupo, S. Terada (60. Kanahashi).

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