Katharina Molitor
Katharina Molitor freut sich in Daegu über ihre Qualifikation. Als Zweiplatzierte zog sie ins Finale ein - und wurde Fünfte.

Katharina Molitor freut sich in Daegu über ihre Qualifikation. Als Zweiplatzierte zog sie ins Finale ein - und wurde Fünfte.

dpa

Katharina Molitor freut sich in Daegu über ihre Qualifikation. Als Zweiplatzierte zog sie ins Finale ein - und wurde Fünfte.

Daegu/Südkorea. Mit von der Partie bei der Leichathletik-WM im südkoreanischen Daegu sind auch zwei Studentinnen der Bergischen Universität. Während sich Lena Schmidt (LG Hilden) mit der 4x400 Meter Staffel überraschend nicht für das Finale am Samstag qualifizieren konnte, trat Katharina Molitor (Bayer Leverkusen) heute im Speerwurf-Finale an.

Hatte die 27-Jährige in der Qualifikation noch weiter geworfen als die tschechische Olympiasiegerin und damit Favoritin Barbora Spotakova, musste sich Molitor im Finale nicht nur der Konkurrenz aus dem eigenen Land, Christina Öbergföll (LS Offenburg), geschlagen geben. Mit 64,32 Metern wurde sie aber immerhin Fünfte. Damit hat sie ihre eigenen Erwartungen mehr als übertroffen. Im August hatte sie aus dem Trainingslager verlauten lassen: „Ich hoffe, dass ich unter die ersten Acht komme.“

Die WM in Daegu war Molitors erste Leichtathletik-Weltmeisterschaft. Im nächsten Jahr will die Deutsche Meisterin von 2010  zum zweiten Mal bei den Olympischen Spielen teilnehmen. 2008 in Peking wurde sie Achte. In London hofft die 1,83 Meter große Lehramtstudentin, sich weiter verbessern zu können: „Das Ziel ist aber erst einmal, dabei zu sein.“ ull

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