Drei WSV-Medaillen bei Landeshallenmeisterschaft.

Marc Traichel setzte seine gute Entwicklung auch bei den Titelkämpfe in Leverkusen fort. Die 200-Meter-Staffel führte er zu Bronze und wurde auch über 400 Meter Dritter.
Marc Traichel setzte seine gute Entwicklung auch bei den Titelkämpfe in Leverkusen fort. Die 200-Meter-Staffel führte er zu Bronze und wurde auch über 400 Meter Dritter.

Marc Traichel setzte seine gute Entwicklung auch bei den Titelkämpfe in Leverkusen fort. Die 200-Meter-Staffel führte er zu Bronze und wurde auch über 400 Meter Dritter.

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Marc Traichel setzte seine gute Entwicklung auch bei den Titelkämpfe in Leverkusen fort. Die 200-Meter-Staffel führte er zu Bronze und wurde auch über 400 Meter Dritter.

Wuppertal. Mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen kehrten die Leichtathleten des WSV am Wochenende von den Landeshallenmeisterschaften der U 20/U 18 aus Leverkusen zurück. So viele WSV-Sportler wie nie zuvor hatten sich für die Titelkämpfe qualifiziert, dabei mussten die Wuppertaler noch auf Hochkaräter wie Maurice Theisen (Reha), Maria Kirchner und Alina Kipker (Aufbautraining) sowie Jannik Walther verzichten. Bis auf Tim Ediger, der sich als Mehrkämpfer allerdings mit den Spezialisten auseinandersetzen musste, starteten zudem alle Jugendlichen im jüngeren Jahrgang ihrer Altersklasse. Umso höher waren die Ergebnisse einzuschätzen.

Die Silbermedaille gewann Sarah vom Lehn mit guten 30,81 m im Diskuswurf der U 20.

Für das national wertvollste Resultat sorgte aber die 4 x 200-m-Staffel der STG WSV/Solinger LC. Da kurzfristig ein Solinger Sportler abgesagt hatte, entschied man sich, die medaillenträchtige U 18-Staffel abzumelden und in der U 20 an den Start zu gehen, um den bärenstarken WSVer Marc Traichel (Jahrgang 1996) ins Team zu bekommen.

Mit Marcel Kezmann (WSV), Alex Rupprecht, Sam Auer und Traichel rannte die Staffel nicht nur auf Rang drei, sonder unterbot die geforderte Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Sindelfingen mit 1:32,65 Minuten um satte 3,5 Sekunden.

Das gleiche Kunststück – DJHM-Norm und Bronze – war Marc Traichel am Tag zuvor bereits im 400-m-Sprint der U 20 gelungen. In 50,27 sec. unterbot er die für Sindelfingen geforderte Zeit um knapp eine Sekunde und war auch schneller als im Januar 2013. Seine fulminante Entwicklung scheint also weiterzugehen.

Bei 52,75 sec. blieben die Uhren für Jan Marcel Kezmann über die gleiche Strecke stehen. Er wurde damit Fünfter in der U 18. Diese unglaubliche Zeit für den noch 15-Jährigen zeigt, welch großes Potenzial in ihm steckt.

Auf dem gleichen Rang landete Katharina Otto (U 18) im 60- m-Hürdensprint mit 9,29 Sekunden. Im Vorlauf hatte sie sogar 9,18 Sekunden erzielt.

Ebenfalls in der U 18 startete Christopher Traichel über 800 m. Seine 2:03,87 Minuten in einem erlesenen Feld waren in Ordnung und wurden mit dem sechsten Platz belohnt. Tim Ediger (U 18) verbesserte am Samstag seine Hürdenbestzeit auf 9,04 sec. und verfehlte den Endlauf knapp. Im Diskuswurf reichten 35,47 m zu Rang vier. Mit der Weite war er aber nicht zufrieden. Am Sonntag sprang er 1,78 m hoch und auf Platz sechs. Seine 13,40 m im Kugelstoßen bedeuteten persönliche Bestleistung und Rang fünf.

Platz sechs war es am Ende für Philipp Engemann (U 20) im Diskuswurf mit 31,26 m. Er war nicht zufrieden, im Training ist die Wurfscheibe schon bedeutend weiter geflogen. Pascal Falkenhain (U 20) stieß die Kugel auf gute 13,57 m, erzielte eine neue Bestweite und landete auf Rang vier. Pech hatte Nils Thielecke, der seinen Speerwurfwettkampf mit Schmerzen im Leistenbereich nach dem zweiten Versuch abbrechen musste. Sonst wären sicher mehr dringewesen als 47,73 m, die immerhin noch Platz vier bei den Männern bedeuteten. jens

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