Wuppertaler Athleten bei den westdeutschen Meisterschaften.

Marilena Scharff ging die ersten 100 Meter sehr schnell an und belegte im 200 Meter-Sprintwettkampf den achten Platz.
Marilena Scharff ging die ersten 100 Meter sehr schnell an und belegte im 200 Meter-Sprintwettkampf den achten Platz.

Marilena Scharff ging die ersten 100 Meter sehr schnell an und belegte im 200 Meter-Sprintwettkampf den achten Platz.

Wolfgang Birkenstock

Marilena Scharff ging die ersten 100 Meter sehr schnell an und belegte im 200 Meter-Sprintwettkampf den achten Platz.

Leverkusen. Einmal mehr wurden Wuppertals Fahnen bei einer hochrangigen Meisterschaft ausschließlich von Athleten des Wuppertaler SV hochgehalten. Sehr gut präsentierte sich bei den westdeutschen Hallenmeisterschaften (A-Jugend, Männer/Frauen) in Leverkusen Marilena Scharff in der weiblichen Jugend A über 200Meter. Im zweitschnellsten Zeitendlauf schien sie die Konkurrenz auf den ersten 100 Metern in Grund und Boden laufen zu wollen.

In der zweiten Kurve der Rundbahn verlor sie kurz die Balance und damit ihre Sprinthaltung und ließ wertvolle Zeit liegen. Anschließend musste sie eine Konkurrentin ziehen lassen, obwohl sie auf den letzten 50Metern wieder Boden gut machen konnte. In 25,73 Sekunden belegte sie in einem Feld der Spitzenklasse Platz acht. Damit unterbot sie die geforderte Bestätigungsnorm, die sie für die deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Halle benötigt. Nach dem Lauf meinte Marilena Scharff, dass ihr die Disqualifikation bei den Landesmeisterschaften durch den Kopf geschossen sei und sie keinesfalls erneut auf die Begrenzungslinie ihrer Bahn habe treten wollen. Sie gehört zudem zum jüngeren Jahrgang der A Jugend.

WSV-Staffel nur den Top-Vereinen unterlegen

Ein Ausrufungszeichen setzte die junge 4 x 200 m-Staffel der weiblichen Jugend mit dem fünften Platz. Nachdem die Staffel sich bereits vergangene Woche für die Jugend-DM qualifiziert hatte, konnte sie ihre vorgelegte Zeit um über 1,5 Sekunden toppen. Trotzdem blieb ein bitterer Beigeschmack für Trainer Thomas Ediger, weil die Staffeln nicht nach Meldezeiten in die Läufe eingeteilt wurden. So fehlte der Gegner, der die Mädchen hätte fordern können. Cindy Zuber brachte die Staffel mit einem grandiosen Lauf in Führung, Fabienne Zwickl und Deborah Flügge liefen stark, bevor Marilena Scharff die Führung noch ausbaute und nach tollen 1:44,37 Minute ins Ziel kam.

Schneller waren nur Staffeln aus Dortmund, Leverkusen, Uerdingen/Dormagen und Köln. Allesamt Vereine, die sich bei den Witterungsbedingungen in ihren professionellen Leichtathletik-Hallen vorbereiten können und nicht wie die Wuppertaler Mädchen in Stadiongängen und unter Tribünendächern. Erfreulich ist, dass drei der Mädchen auch noch nächstes Jahr in der Jugend starten dürfen und mit Katja Stricker und Katharina Kolodziej weitere starke Sprinterinnen zur Verfügung stehen.

Überraschend kam der vierte Platz in der 4 x 400 Meter-Staffel der Männer der Startgemeinschaft Essen/WSV. Verletzungs- und krankheitsbedingt mussten die beiden starken Essener Björn Solbach und Daniel Wienands ersetzt werden. Timo Bauer vom WSV und Björn Koplin aus Essen sprangen ein und trugen zu der guten Platzierung in 3:30,28 min bei. Matthias Berenz (WSV) zeigte alte Stärke und lief die ersten 400 Meter in 49,5 Sekunden an. Zehnkämpfer Tim Liebenamm (WSV) präsentierte sich ebenfalls in sehr guter Verfassung.

Hermann Fröhlingsdorf von der LG Wuppertal belegte Platz Vier im Gehen über 5000 Meter.

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