Mehrkampftalente des Wuppertaler SV auch zum Saisonende gut in Form.

Tim Ediger (links) fühlt sich auch beim Lauf über die Hürden wohl. Der junge WSV-Athlet stellt in Kevelaer sein Talent als Mehrkämpfer unter Beweis.
Tim Ediger (links) fühlt sich auch beim Lauf über die Hürden wohl. Der junge WSV-Athlet stellt in Kevelaer sein Talent als Mehrkämpfer unter Beweis.

Tim Ediger (links) fühlt sich auch beim Lauf über die Hürden wohl. Der junge WSV-Athlet stellt in Kevelaer sein Talent als Mehrkämpfer unter Beweis.

Tim Ediger (links) fühlt sich auch beim Lauf über die Hürden wohl. Der junge WSV-Athlet stellt in Kevelaer sein Talent als Mehrkämpfer unter Beweis.

Wuppertal. Für die Leichtathleten geht es zum Ende der Saison darum, Qualifikationsleistungen zu erzielen, Kadernormen zu erfüllen, Bestleistungen zu schaffen und sich in den Bestenlisten nach vorne zu schieben. Dies gelang Tim Ediger (M12) und Sven Timmler (M 15) vom Wuppertaler SV eindrucksvoll bei den offenen Kreismehrkampfmeisterschaften des Kreises Kleve in Kevelaer.

Tim Ediger startete im Block Sprint/Sprung und sorgte im Hochsprung für einen Paukenschlag. Mit 1,58 m übersprang er fast seine Körpergröße und setzte sich auf Rang drei der aktuellen deutschen Bestenliste. Den 60 m Hürdenlauf gewann er souverän in 10,11 sec., ebenfalls neue Bestleistung und Rang drei der deutschen Bestenliste. Im Ballwurf (200g) kam er auf sehr gute 51 m. Über 75 m lag er in 10,63 sec. drei Zehntel über seiner Bestzeit, und nach über vier Stunden Wettkampf sprang er 4,70 m weit.

2363 Punkte standen für ihn als Sieger der Gesamtwertung zu Buche. Damit übernahm er den ersten Platz in der Landes- und den zweiten Platz in der deutschen Bestenliste. Außerdem führt Tim Ediger die Landesbestenliste im Block Wurf an und liegt bundesweit auf dem vierten Platz. 2,30 m im Stabhochsprung bedeuten außerdem Platz 3 in Deutschland.

Sven Timmler begann seinen Wettkampf ebenfalls mit dem Hochsprung, einer Disziplin, die er nur selten trainiert. Dafür waren seine 1,68 m gut. Die 80 m Hürden gewann er in 12,27 sec. und überraschte mit einer Eleganz, die man einem Werfer nicht zutraut. Dann kam seine Spezialdisziplin, der Speerwurf. Mit 61,08 m warf er das zweite Mal über 61 m.

Zur Freude seines Trainers Thomas Ediger hat zum Ende der langen Saison die Dynamik nicht nachgelassen. Bei diesen Wurfweiten benötigt Sven Timmler einen neuen Speer. Sollte das Wetter mitspielen, könnte der Landesrekord wackeln, der bei 62,5 m liegt. Mit 12,27 m über 100 m lief Sven Timmler eine gute 100 m Zeit, lag im Weitsprung mit 5,45 m aber mehr als einen halben Meter unter seiner Bestleistung. 2922 Punkte waren zwar ein Top-Ergebnis, doch fehlten ihm am Ende lediglich zwei Punkte zum ersten Platz in der Landesbestenliste. jens

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