Bei den Westdeutschen in Duisburg gewann Linda Zuber den Hochsprung, Matthias Berenz wurde Dritter über 400 Meter.

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Unter den Regenschirm verzog sich Linda Zuber in Duisburg zwischen den Sprüngen. Trotz skeptischen Blicks gewann sie sicher.

Unter den Regenschirm verzog sich Linda Zuber in Duisburg zwischen den Sprüngen. Trotz skeptischen Blicks gewann sie sicher.

Wolfgang Birkenstock

Unter den Regenschirm verzog sich Linda Zuber in Duisburg zwischen den Sprüngen. Trotz skeptischen Blicks gewann sie sicher.

Wuppertal. Den dritten Titel in kurzer Folge konnte Linda Zuber für den Barmer TV erringen. Nach Bergischer und Nordrheinmeisterschaft gewann sie an Fronleichnam in Duisburg die Westdeutsche Meisterschaft der Frauen im Hochsprung. Dabei wurde sie in Duisburg erstmals von ihrem neuen Trainer Marcus Fuckel betreut, der ab Juni die Gruppe von Wolfgang Killing übernommen hat und sich mit dem Erfolg von Linda gleich über einen gelungenen Einstieg in das Wettkampfgeschehen freuen konnte. Kurios ist, dass Linda alle drei Siege mit der gleichen Höhe von 1,77 m erreichte, aber jeweils bei schlechteren Bedingungen, zuletzt bei strömendem Regen und längeren Wettkampfunterbrechungen.

Ihre Leistung gewinnt durch den großen Vorsprung und den Umstand, dass Linda aufgrund eines Bänderrisses bis Ende April nur eingeschränkt trainieren konnte, an Wert. Nun stehen noch zwei Meisterschaften an, die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Göttingen Ende Juni und die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen Anfang Juli in Ulm.

Einen Überraschungserfolg in Duisburg landete Matthias Berenz vom Wuppertaler SV, der über 400 Meter auf den Bronzerang lief. Lediglich mit der 14.-besten Zeit war er gemeldet, kam aber mit den Wetterbedingungen – auf der Zielgeraden blies den Läufern zudem starker Wind ins Gesicht – glänzend zurecht. Berenz wurde in den zweitschnellsten Zeitendlauf gesetzt und musste sich mit starken Läufern aus Dortmund und Wattenscheid auseinandersetzen. Er lief die 200 m zu langsam an und kam auch mit klarem Rückstand auf die Zielgerade. Mit einem fulminanten Endspurt konnte er die beiden Läufer vor ihm noch abfangen und siegte in 49,16 sec. Im zeitschnellstem Lauf waren lediglich zwei Läufer schneller.

Noch wertvoller war für ihn und Trainer Thomas Ediger die Erkenntnis, dass neben seiner gesteigerten Grundschnelligkeit das Stehvermögen ebenso stimmt. Zeiten um die 48,50 sec dürften für Matthias möglich sein und zwar schon bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften.

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