Beim 33. Wuppertaler Staffellauf sind die Schwelmer Jungs nicht zu schlagen.

Beim 33. Wuppertaler Staffellauf sind die Schwelmer Jungs nicht zu schlagen.
Der Start des Laufs erfolgte wie immer in Beyenburg.

Der Start des Laufs erfolgte wie immer in Beyenburg.

Christian Kern

Der Start des Laufs erfolgte wie immer in Beyenburg.

Wuppertal. Alles, was in der bergischen Laufszene Rang und Namen hat, tummelte sich am Sonntag in den Wäldern rund um Wuppertal. Ohne Startnummern, aber mit Staffelstab ausgestattet galt es zum 33. Mal, als Zehnerstaffel das rund 104 km lange Stadtgebiet Wuppertals zu umrunden. Auf den sechs bis 15 km langen Distanzen, kam es einmal mehr insbesondere auf Teamgeist und Streckenkenntnis an. Schließlich ist die Strecke des Rundwanderwegs entgegen offiziell angemeldeter Laufveranstaltungen nicht markiert und abgesperrt und erfordert neben der nötigen Ausdauer nicht zuletzt auch Orientierungskünste.

Bei guten, trockenen Laufbedingungen stürzten sich insgesamt 25 Zehnerstaffeln vom Start- und Zielort Beyenburg aus ins Laufabenteuer, das auf seinem anspruchsvollen Streckenverlauf auch die Nachbarstädte Remscheid, Solingen, Haan, Mettmann, Wülfrath, Velbert, Sprockhövel und Schwelm miteinbezog.

Wie schon in den Vorjahren meldeten dabei drei von ihnen berechtigte Siegansprüche. Während die Lokalmatadoren der LG Wuppertal um Vorzeigeläufer Marc Walter diesmal überraschend den einstigen Eliteläufer Robert Langfeld aus Hückeswagen als Gastläufer integriert hatten, schickten die „Schwelmer Jungs“ erstmals Essen-Marathon-Sieger Daniel Schmidt ins Rennen. Als dritter Favorit ging die Remscheider „Quimper-Staffel“, benannt nach Remscheids Partnerstadt, ins Rennen und ließ mit Dauerbrenner Arnd Bader aufhorchen. Doch auch das allgemeine Staraufgebot konnte letztlich den dritten Schwelmer Sieg in Folge nicht verhindern.

Wie schon in den Jahren zuvor legten die Vertreter der TG Roten Erde Schwelm, die den kultigen Wettkampf vor 33 Jahren ins Leben gerufen hatten, einen Start-Ziel-Sieg hin. Nachdem Startläufer Daniel Schmidt die Kreisstädter mit sechs Minuten Vorsprung auf die Siegerstraße gebracht hatte, sollte der Abstand insbesondere durch die Topleistung durch LGer Marc Walter auf den folgenden Strecken zusammenschmelzen. So konnte Robert Langfeld, der vor 15 Jahren den Marathon in 2:15 Stunden lief, die Wuppertaler auf dem sechsten Abschnitt sogar kurzzeitig in Führung bringen. Doch nachdem Schwelms Uli Ebel die Spitze zurückerobert hatte, wuchs der Vorsprung bis zum Zielort Beyenburg kontinuierlich an. Mit 7:14:35 Stunden blieben die Hattrick-Sieger zwar gut vier Minuten über ihrer Vorjahresleistung, hatten jedoch satte acht Minuten auf die LGW herauslaufen können. Hinter der LG, die in 7:22:50 h finishte, belegte die Quimper-Staffel einen ebenso klaren dritten Rang mit 7:50:45. Die LG Wuppertal konnte allerdings mit 9:36:56 den Sieg der Frauen-Konkurrenz holen.

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